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Das Fabriggli bot ein akustisches Alternativprogramm

Wie kaum an einem anderen Samstag war in der Region so einiges los. Der Mut trotz der Wiga vor der Tür ein Alternativprogramm in Form von einem akustischen Konzertabend auf die Beine zu stellen, wurde von einigen Musikenthusiasten und Stammkunden des Werdenberger Kleintheaters mit liebevollem Applaus und offenen Ohren honoriert.
Christian Imhof

Die Herbstbrüder erwiesen sich als goldiger Griff des Fabriggli-Bookers, denn die beiden Strassenmusiker überzeugten komplett bei ihrem Schweizer Debüt. Die Geschichten voller Melancholie hatten immer einen hoffnungsvollen Schimmer inne, und vor allem die Stimme des Sängers Cihan Morsünbül fuhr den Besuchern direkt unter die Haut und füllte den Raum mit einer Wärme aus, während sein Kollege Markus Bremm ihn sanft am Flügel oder der Gitarre begleitete.
Ein imposanter Eröffnungsakt, der das Publikum zu begeistern vermochte und es entschleunigen liess.

Muriel Rhyner und Isabella Eder von den Delilahs beeindruckten die Zuschauer. Bild: Christian Imhof

Muriel Rhyner und Isabella Eder von den Delilahs beeindruckten die Zuschauer.
Bild: Christian Imhof

Die Zuger Band Delilahs gibt es bereits seit 14 Jahren. Trotz grosser Erfolge seien sie immer sich selbst geblieben, erklärte Frontfrau Muriel Rhyner mit einem Lächeln auf den Lippen. Sie hätten die reichen und bekannten Bands schon auch miterlebt, doch sie würden sich doch wohler fühlen bei den Idealisten, die sich wenig reinreden lassen und alles selbst in die Hand nähmen. Welche Qualität sie, ihr Bruder Philipp, Isabella Eder und Daniel Fischer dadurch auf die Bühnenbretter zu zaubern vermögen, hat auch im Fabriggli die Zuschauer beeindruckt. Fernab vom Kommerz und Copycats gibt es authentische Musik, die länger lebt und den Menschen auch etwas zu bedeuten vermag. Die Zuger Band zeigte am Samstag nicht nur, wie man akustisch abrockt, sondern auch dass die Spielfreude immer wichtiger sein wird als etwaige Hitparadenplatzierungen und schnelllebige Trends und Hypes.

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