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Der Squashclub Grabs hat sein erstes Ziel souverän erreicht

Das NLA-Team aus Grabs hat sich mit einem 3:1-Sieg über Sihltal die Teilnahme an den Playoff-Spielen vorzeitig gesichert. Nun blickt man dem Geschehen im Court etwas gelassener entgegen, ehe es um die Wurst geht.
Robert Kucera
Aqeel Rehman gelang im neunten Spiel diese Saison der achte Sieg. (Bild: Robert Kucera)

Aqeel Rehman gelang im neunten Spiel diese Saison der achte Sieg. (Bild: Robert Kucera)

Zu Beginn stotterte der Grabser Motor gewaltig. Auf Position zwei jagte Aqeel Rehman zunächst einem Rückstand hinterher, ehe er den ersten Satz gegen Andrew Armstrong doch noch für sich entschied. Daryl Selby dagegen unterlag Andreas Dietzsch 5:11. Ab dem zweiten Satz kehrte aber wieder die Grabser Normalität der Saison 2018/19 zurück. Der Leader spielte so auf, wie man es gewohnt war: stilsicher, präzis und souverän. Selby nutzte den Court besser aus, spielte gute Längen und gegen die Winner-Schläge vermochte Dietzsch nichts auszurichten. Rehman im Court nebenan gab sich im weiteren Verlauf der Partie auch keine Blösse mehr und siegte sicher in drei Sätzen.

Der zweite Drei-Satz-Sieg des Abends gelang Yannick Wilhelmi. Nur im ersten Satz bekundete er etwas Mühe. Letztlich ein sicherer Sieg, obwohl er nicht ganz fit in den Court ging. Auf Position vier sprang Axel Tappe kurzfristig ein und holte sich als Aussenseiter gegen Iain Keeling immerhin einen Satz.

Leaderthron wird nicht um jeden Preis verteidigt

Mit diesem 3:1-Sieg über Sihltal, letztes Jahr Schweizer Meister und Grabs-Bezwinger im Final, haben sich die Werdenberger vier Runden vor Schluss bereits fix für die Playoff-Spiele am 5./6. April in Uster qualifiziert. Auf dem Weg zum grossen Ziel, den Titel zu holen, ein erster Schritt. Doch die Playoff-Qualifikation war nie wirklich in Gefahr. Zu dominant trat Grabs diese Saison auf. Langeweile kam bei Teamcaptain Elisabeth Lamprecht aber nie auf. «Ich gewinne sehr gerne – das ist eine meiner Lieblingsbeschäftigungen», sagt sie und lächelt verschmitzt. Dass die Playoffs so souverän erreicht werden konnten, hat einerseits mit der Klasse der eingesetzten Spieler zu tun. «Man muss gut organisieren», nennt Lamprecht jenen Grund, der für die Zuschauer der Meisterschaftsspiele nicht ersichtlich ist. Im Hintergrund die Fäden ziehen, die Spieler aufbieten und alle Squash-Termine – auch international – im Griff zu haben, ist eine Fleissarbeit. «Dabei darf man nicht nur an die vordersten zwei Positionen denken. Auch auf den Positionen drei und vier muss es stimmen, weil die letztlich über Sieg oder Niederlage entscheiden», hält Lamprecht fest.

Die Playoffs sind gesichert, Platz eins aber noch nicht. Doch dieses Ziel ist aus Sicht des Teamcaptains nicht erstrebenswert. «Uns reicht Rang vier», sagt sie. Das Wichtigste ist es, an der Meisterschaftsentscheidung dabei zu sein. In den verbleibenden Runden erhalten deshalb viele einheimische Spieler Einsätze in der NLA. Zudem sorgt Elisabeth Lamprecht dafür, dass die ausländischen Verstärkungsspieler Joel Makin und Daryl Selby auf die für die Playoffs erforderlichen sechs Spiele kommen. Taktisch so zu spielen, auf einen bestimmten Gegner im Halbfinal zu treffen, so erklärt Lamprecht, sei nicht möglich. Und selbst wenn, wäre dies keine Option: «Um Meister zu werden, muss man jeden schlagen.» Grabs hat nur einen Lieblingsgegner: den nächsten Gegner.

Grabs – Sihltal 3:1

Nach Sätzen: 10:4. – Nach Punkten: 130:94. Die Partien: Daryl Selby vs. Andreas Dietzsch 3:1 (5:11, 11:3, 11:0, 11:3). – Aqeel Rehman vs. Andrew Armstrong 3:0 (11:8, 11:5, 11:4). – Yannick Wilhelmi vs. Michael Müller 3:0 (11:9, 11:3, 11:5). – Axel Tappe vs. Iain Keeling 1:3 (3:11, 12:10, 7:11, 4:11).

Rangliste (nach 14 Runden): 1. Grabs 38. 2. Uster 30. 3. Vaduz 27. 4. Panthers Kriens 25. 5. Sihltal 22 (5 Siege / 30:26 Matches). 6. Pilatus Kriens 22 (5 Siege / 29:27 Matches). 7. Pythons Kriens 20. 8. Bern 18. 9. Grasshopper 5. 10. Vitis Schlieren 3.

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