Kommentar

Das eine tun und das andere nicht lassen

Es gibt verschiedene Wege, um ein Problem anzupacken. Die Faust im Sack machen, öffentlich Kritik üben, eine Petition starten – oder ein umstrittenes Thema konstruktiv anpacken. Letzteres hat das Forum Hallenbad Grabs mit Initiant Christian Lippuner getan.

Thomas Schwizer
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Thomas Schwizer.

Thomas Schwizer.

Bild: Urs Bucher

Der W&O hat nach dem Nein des Grabser Gemeinderates zur Übernahme des still gelegten Hallenbades Lukashaus dargelegt: Schon in naher Zukunft werden viele Schulen in der Region Werdenberg, und wohl auch im Fürstentum Liechtenstein, in den Hallenbädern keinen Platz mehr finden fürs Schulschwimmen.

Ergebnis der W&O-Recherche hat einiges in Bewegung gesetzt

Am Podiumsgespräch des Forums Hallenbad Grabs hat sich nun gezeigt, dass das Ergebnis dieser Recherchen etwas in Bewegung gesetzt hat: Die sich künftig noch verschärfenden Engpässe für das Schulschwimmen sind nicht nur ein Grabser Problem, sondern eines für alle Schulen der Region.

Bis einer gemeinsamen (Neubau-)Lösung wird es Jahre dauern. Bis dahin rückt, zumindest für die Kinder der jüngeren Klassen, das Lukashausbad wieder ins Blickfeld, zu vergleichsweise vernünftigen Kosten.

«Das eine tun und das andere nicht lassen» ist tatsächlich ein guter Ansatz.