Das Diplom am Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland in einer schlanken Version gefeiert

Drei Werdenberger haben im Bereich HF Pflege am BZSL in Sargans abgeschlossen und liessen sich trotz den Sicherheitsmassnahmen den Spass nicht nehmen.

Christian Imhof
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Die Werdenberer Diplomierten Laura Jost, Adrian Muster und Richard Wäger (von links).

Die Werdenberer Diplomierten Laura Jost, Adrian Muster und Richard Wäger (von links).

Bild: Christian Imhof

Am Mittwochabend lud das Berufs- und Weiterbildungszentrum Sarganserland im Restaurant Gonzenbergwerk zur Diplomfeier HF Pflege. Und trotz der Sicherheitsmassnahmen und der Abwesenheit ihrer Familien liessen sich die 14 Absolventen (elf Frauen, drei Männer) den Spass nicht verderben und zelebrierten ihren Erfolg gemeinsam. Auch wenn wegen der Pandemie viele mit Veranstaltungen noch sehr zurückhaltend sind, entschied sich das BZSL Sargans zu einer Feier im kleinen Rahmen.

«Pflege ist mehr als nur ein Beruf»

Stefanie Entner, Abteilungsleiterin HF Pflege, zitierte bei ihrer Begrüssung Konfuzius.

«Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.»

Dieser Spruch begleite sie schon ein ganzes Leben lang und sie sei sehr glücklich darüber, dass so viele junge Persönlichkeiten sich für diesen tollen Beruf entschieden hätten. Es sei eben mehr als ein Beruf. Dieselbe Meinung vertrat auch ihre Kollegin Andrea Koller, welche eine lebhafte Diplomrede hielt, die beim neuen Fachpersonal auf viel positive Resonanz stiess.

Ihr eigener Weg sei voller Abzweigungen gewesen, weshalb sie ihren neu gewonnenen Kolleginnen und Kollegen einige Tipps mit auf den Weg geben wolle. Sie wünsche ihnen Vertrauen, Ehrgeiz, dass sie den Mut hätten anderes auszuprobieren, Hartnäckigkeit, Humor, Freude und offene Augen. Es sei wichtig, dass man sich beeindrucken lasse, egal ob vom Beruf, von Kollegen oder auch von Patienten.

«Pflegefachkräften stehen viele Türen offen»

Dann folgte die Diplomübergabe durch BZSL-Rektor Franz Anrig. Er betonte, hinter dem Pflegeberuf stecke so einiges und wie man es anhand der Laufbahn von Koller erkennen könne, stehen einem als Pflegefachkraft viele Türen offen. Bedanken wolle er sich ausserdem bei den Spitälern, die immer noch Jugendliche ausbilden, in einer Zeit, in der alle Krankenhäuser in der Region um ihre Existenz zu kämpfen hätten.