Coronazahlen
Anstieg der Fälle im Wahlkreis Werdenberg — aber nach wie vor der zweitbeste Wert des Kantons

Die Region Werdenberg wies in den letzten sieben Tagen den prozentual höchsten Anstieg der Coronafälle im Kanton St. Gallen. Dennoch sind die Zahlen tiefer als in den meisten Wahlkreisen.

Robert Kucera
Merken
Drucken
Teilen
Wie das Coronavirus-Lagebulletin des Kantons St. Gallen vom 30. April festhält sind neu 163 886 Impfosen verabreicht worden.

Wie das Coronavirus-Lagebulletin des Kantons St. Gallen vom 30. April festhält sind neu 163 886 Impfosen verabreicht worden.

Bild: Robert Kucera

Das Coronavirus-Lagebulletin des Kantons St. Gallen vom 30. April hält auf der einen Seite positive Zahlen fest: Es wurden mit 7019 mehr Personen als noch in der Vorwoche getestet (6869) und dennoch ist die Anzahl positiver Tests in den letzten sieben Tagen von 778 auf 748 gesunken. Ausserdem wurden im Kanton weitere 21139 Impfdosen verabreicht. Das neue Total seit Beginn der Impfungen: 163 886. Der Blick in die einzelnen Wahlkreise des Kantons, dass es stellenweise mehr Coronafälle gab. Das Feld teilt sich in zwei Hälften auf: In vier Regionen gingen die Zahlen hoch, in vier Regionen runter.

In der Vorwoche gab es im Werdenberg 43 Coronafälle. Diese stiegen nun auf 52. Es ist der prozentual grösste Anstieg im Kanton St. Gallen. Im Wahlkreis Werdenberg kam es in den letzten sieben Tagen zu 131 Coronafällen pro 100000 Einwohner. Im kantonalen Vergleich ist dies wie schon in der Vorwoche der zweitbeste Wert hinter dem Wahlkreis Toggenburg (98 Fälle pro 100000 Einwohner).

Schlusslicht bleibt ein weiterer Nachbar des Werdenbergs. Im Sarganserland kam es in den letzten sieben Tagen zu 217 Fällen pro 100000 Einwohner. Doch hier ist die Tendenz sinkend, in der Vorwoche betrug dieser Wert noch 259. Im gesamten Kanton St. Gallen sank der Wert pro 100000 Einwohner von 152 auf 146.