Corona-Virarus: Lokale Sportler sind in der Warteschlaufe

Keine Wettkämpfe, keine Trainings – der Corona-Virus ist derzeit der grösste Gegner der lokalen Athleten.

Robert Kucera
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Der Seveler Marc Dietsche muss sich nun gedulden, ob und wann er um die Qualifikation für die Olympischen Spiele ringen darf.

Der Seveler Marc Dietsche muss sich nun gedulden, ob und wann er um die Qualifikation für die Olympischen Spiele ringen darf.

Bild: PD

Mit der Massnahme, dass Turnhallen und Schwimmbäder geschlossen bleiben, will der Bund für die Eindämmung des Corona-Virus sorgen. Somit ist jegliches Sport treiben untersagt, auch Trainingseinheiten in einer Gruppe entfallen. Gleichzeitig sorgt er dafür, dass für viele Vereine die Spielzeiten abgebrochen wurden. Andere Clubs aber auch Einzelsportler müssen sich gedulden, ehe sie zur Saison starten dürfen. Der Corona-Virus hat die Welt des Sports und damit auch den Lokalsport lahm gelegt.

Harte Arbeit und Verzicht für nichts und wieder nichts?

Besonders hart trifft es jene Athleten, die in den vergangenen Wochen und Monaten nicht nur mit grossem Eifer in ihren Trainings zur Sache gingen, sondern auch auf viele Annehmlichkeiten verzichtet haben. Athleten, die ihrem grossen Ziel alles unterordneten, für ihren Traum alles gaben. Sie wurden nun auf ihrem Weg nach Tokyo, wo vom 24. Juli bis 9. August die Olympischen Sommerspiele stattfinden sollen, abrupt gestoppt.

Die Wettkämpfe in Japan stehen noch nicht zur Diskussion. Der Traum für viele Sportler lebt also weiter. Doch es herrscht Ungewissheit über das weitere Vorgehen. Zahlreiche Olympia-Qualifikationswettkämpfe sind verschoben worden. Auch die Form zu halten wird zur Herausforderung. Denn die Ringer dürfen nicht auf die Matte, die Synchronschwimmerinnen nichts ins Wasser.

In der Warteschlaufe befindet sich auch das NLA-Team Squashclub Grabs. Denn der Meisterschaftsabbruch bedeutet nicht, dass es keine Playoffs gibt oder dass der Schweizer-Meister-Titel nicht vergeben wird.