Churer Rheintal: Einbrüche und Fahrzeugdiebstähle nach Jahren geklärt

Die Kantonspolizei Graubünden konnte einen weiteren mutmasslichen Täter von Einbruchserien aus den Jahren 2012 und 2015 ermitteln. Dem Moldawier können insgesamt 22 Einbrüche und Fahrzeugdiebstähle zugeschrieben werden, die im Churer Rheintal und im Misox ausgeführt worden sind.

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Ein aufgebrochener Tresor aus der Einbruchserie im Jahr 2012. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

Ein aufgebrochener Tresor aus der Einbruchserie im Jahr 2012. (Bild: Kantonspolizei Graubünden)

(wo) Anfang März 2019 lieferten österreichische Behörden einen
31-jähriger Moldawier der Staatsanwaltschaft Graubünden aus. Vor der Auslieferung hat der Mann eine Freiheitsstrafe in Österreich verbüsst.

Delikt- und Schadensumme von über 260000 Franken

Dem mutmasslichen Täter können, nebst weiteren Delikten, Beteiligungen an 15 Einbrüchen und sieben Fahrzeugdiebstählen im November sowie Dezember 2012 und April 2015 nachgewiesen werden.

Der Deliktsbetrag beträgt gemäss Angaben der Kantonspolizei Graubünden gut 212000 Franken. Bei der Verübung der Straftaten entstand zudem ein Sachschaden in der Höhe von mehr als 49000 Franken.

Erste Verhaftungen im April 2014

Im April 2014 konnten nach einem Einbruch in Chur vier Moldawier im Alter von 21 bis 23 Jahren durch die Kantonspolizei Graubünden festgenommen werden. In einem von ihnen gestohlenen Auto stellten Stadt- und Kantonspolizei damals Diebesgut aus mehreren Einbruchdiebstählen in den Kantonen St.Gallen und Graubünden sicher.

Im Februar 2017 hatten die Carabinieri in Italien aufgrund eines internationalen Haftbefehls ein weiteres Mitglied einer aus Moldawien stammenden Gruppierung festgenommen und der Staatsanwaltschaft Graubünden zugeführt.

«Langsam schliesst sich der Kreis»

«Langsam schliesst sich der Kreis», heisst es in der aktuellen Mitteilung der Kantonspolizei nach der aktuellen  Auslieferung eines weiteren Diebes.

Gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft gehen die Ermittlungen der Kantonspolizei Graubünden weiter.