Berufswahlevent in Räfis bietet Chancen für Schüler und Ausbilder

Zum neunten Mal fand am Donnerstag der Berufswahlevent «Lehre statt Leere» statt. Das Interesse war gross.

Corinne Hanselmann
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51 Aussteller knüpften beim Anlass «Lehre statt Leere» Kontakte mit potenziellen künftigen Lernenden. (Bilder: Corinne Hanselmann)

51 Aussteller knüpften beim Anlass «Lehre statt Leere» Kontakte mit potenziellen künftigen Lernenden. (Bilder: Corinne Hanselmann)

Rund 400 Schülerinnen und Schüler der 2. Oberstufenklassen von Wartau bis Sennwald drückten am Donnerstag für einmal nicht die Schulbank. Stattdessen informierten sie sich in der Turnhalle Räfis über das breite Spektrum von Berufen, die sie in der Region lernen könnten. 51 Firmen aus Industrie, Gewerbe, Handwerk, Verwaltung und dem Bereich Gesundheit und Soziales beteiligten sich an der Tischmesse.

Bringt Jugendliche in der Berufswahl weiter

Dario Gantenbein, Grabs.

Dario Gantenbein, Grabs.

Vielen Jugendlichen ist der vom Arbeitgeberverband Sarganserland-Werdenberg (AGV) organisierte Anlass «Lehre statt Leere» eine Unterstützung in der Berufswahl. «Der Anlass hilft mir herauszufinden, was ich lernen möchte. Elektroinstallateur und Polymechaniker interessieren mich zum Beispiel», sagte Dario Gantenbein, der die 2. Real in Grabs besucht.

Barbara Cardillo.

Barbara Cardillo.

Gut besucht war unter anderem der Stand von Coop. «Wir können hier junge Leute motivieren, eine Lehre bei Coop zu machen», begründete Lernendenbetreuerin Barbara Cardillo ihr Engagement. «Wir bieten Lehrstellen in 31 verschiedenen Berufen an. Ausserdem zeigen wir den Jugendlichen auf, was für Möglichkeiten sie nach der Lehre hätten, je nach individuellen Stärken.» Cardillo schätzt zudem die Möglichkeit, sich mit anderen Berufsbildnern zu vernetzen.

Eine Win-win-Situation für Schüler und Lehrbetriebe

Markus Schilling.

Markus Schilling.

Markus Schilling ist beim AGV Projektleiter für «Lehre statt Leere». «Lehrbetriebe haben hier die Möglichkeit, zukünftige Lernende kennen zu lernen und erste Kontakte zu knüpfen, aber auch umgekehrt. Eine Win-win-Situation für Schüler und Unternehmen.» Für dieses Jahr konnten fünf neue Aussteller dazugewonnen werden. «Wir versuchen stets, fehlende Berufsfelder zu ergänzen», so Schilling. Dank steigender Bekanntheit melden sich aber auch Unternehmen von sich aus, die sich beteiligen wollen.