Werdenberger Schloss-Festspiele inszenieren im Sommer 2020 Carmen

Die GV der Werdenberger Schloss-Festspiele hat vom guten Abschluss der letzten Inszenierung Kenntnis genommen und gleichzeitig die Weichen gestellt.

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So gestaltete die Seveler Grafikerin Sandra Böni das Plakat für die Carmen-Inszenierung 2020. (Bild: PD)

So gestaltete die Seveler Grafikerin Sandra Böni das Plakat für die Carmen-Inszenierung 2020. (Bild: PD)

(pd) Rudolf Lippuner als Präsident der Genossenschaft war am Mittwoch erfreut vom grossen Aufmarsch zur Generalversammlung. Diese blickte zufrieden zurück auf die gut verlaufene La-Traviata-Inszenierung und verdankte die ausgezeichnete Arbeit und den grossen Einsatz der Beteiligten. Die abgelegte Rechnung wurde einstimmig genehmigt und dem Kassier Res Lippuner sowie dem Vorstand Entlastung erteilt. Besondere Erwähnung fand die grosse Ehre, die den Werdenberger Schloss-Festspielen mit der Verleihung des letztjährigen Kulturpreises der Stadt Buchs zuteil wurde.

Auf die Erfahrungen des Teams zählen können

Eine Exklusivität war an diesem Abend die Präsentation des neuen Sujets. Das von der Seveler Grafikerin Sandra Böni geschaffene Plakat sprüht nicht nur von Farbe, sondern zeigt auch eine sehr temperamentvolle Carmen. Mit Interesse lauschte die Versammlung den ersten Ausführungen zur im August 2020 geplanten Oper Carmen am Werdenbergersee. Festspieldirektor Kuno Bont konnte mitteilen, dass praktisch das gesamte Organisationsteam wieder mit dabei ist:

«Es ist wichtig, dass wir auf Erfahrungen und Know-how der Beteiligten zählen können».

Nur so könnten die Qualität gesteigert und die Nachhaltigkeit erreicht werden. Mit Applaus wurde quittiert, dass die künstlerische Leitung bei der nächsten Aufführung wieder in den Händen von William Maxfield (Musik) und Kuno Bont (Regie und Organisation) liegen wird. Konstanz gibt es auch bei der Leitung des Festspielchores, der erneut vom Musikpädagogen und Sänger Christian Büchel geleitet wird. Für die Besetzung der Oper laufen derzeit die Vorsingen.

Anschliessend an die Präsentation des neuen Projektes nahm die Versammlung Kenntnis vom Produktionsbudget und machte damit den Weg frei, dass nun die entsprechenden Gesuche eingereicht werden können.