BZB Buchs
Marcel Brändli: Hohe Erfolgsquote bei Studierenden und kompetente Studienabgänger

Seit Anfang Mai amtet Marcel Brändli als Leiter der Abteilung Weiterbildung am Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs (BZB).

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Die Schulleitung des BZB: (von links) Beni Heeb, Marcel Brändli, Marco Thoma, Peter Keller.

Die Schulleitung des BZB: (von links) Beni Heeb, Marcel Brändli, Marco Thoma, Peter Keller.

Bild: PD

(pd) Marcel Brändli tritt die Nachfolge von Thomas Kuster an, der als Rektor ans Berufs- und Weiterbildungszentrum für Gesundheits- und Sozialberufe St. Gallen gewechselt hat. Das geht aus einer Medienmitteilung des BZB hervor. Marcel Brändli hat als Dozent für BWL und VWL am BZB angefangen. «Ich habe mich am BZB immer wohlgefühlt. Das Klima in der Schule und die Leute, das hat alles einfach von Anfang an gepasst», so Brändli.

Vierköpfige Schulleitung hat Pläne und Visionen

Als neuer Leiter der Abteilung Weiterbildung ist ihm eine hohe Erfolgsquote bei den Studierenden sowie kompetente Studienabgänger für die Wirtschaft auszubilden am wichtigsten. Er betont zudem die Wichtigkeit von Elementen mit Erlebnischarakter in der Ausbildung, sei das mit Studienreisen oder durch Fachleute aus der Wirtschaft, die zu Besuch kommen.

Essenziell sei aber vor allem auch das Klima in der Schule, «dass man sich auf Augenhöhe begegnet, dass ein Miteinander-Klima zwischen Dozenten, Studierenden und dem Sekretariat herrscht».

Seit Anfang Mai bilden nun Rektor Beni Heeb, Peter Keller, Leiter Abteilung Grundbildung/Prorektor, Marco Thoma, Leiter Verwaltung sowie Marcel Brändli die neue BZB-Schulleitung. Sie alle haben Pläne und Visionen für die Zukunft der Schule, denn «es gibt immer Luft nach oben», wie Beni Heeb beim Blick zu den Oberlichtern hinauf im Lichthof schmunzelnd anmerkt.

Auf die Frage, was im Bereich der Grundbildung momentan im Fokus stehe, antwortet Peter Keller, dass er die aufgegleisten Projekte BYOD («Bring your own device») sowie die Digitalisierung weiterführen wolle. Zudem merkt er an, wie schön es wäre, wenn die coronabedingt auf Eis liegenden Austauschprogramme bald wieder zum Laufen gebracht werden könnten. «Auch die BM2-Kombi, die Kombination von Unterricht im BZB und zu Hause, soll Flügel kriegen und abheben.» Das alles soll dazu beitragen, «dass die Berufsbildung weiterhin nachgefragt wird, ihre Attraktivität behält und ausbaut».

Buchs soll ein Leuchtturm der Bildung werden

Von Seiten Marco Thoma, Leiter Verwaltung, ist es wichtig, dass «wir den Kernprozess des Unterrichtens mit unserer Tätigkeit möglichst gut mit der Bereitstellung einer zukunftsgerichteten, bedürfnisorientierten Infrastruktur und einer effizienten Administration unterstützen». Ausserdem wolle er die Finanzen für die Weiterentwicklung der gesamten Schule so optimal wie möglich einsetzen. Er freue sich, das Haus bald wieder öffnen zu können, auch für Veranstaltungen Externer.

BZB-Rektor Beni Heeb schliesslich betont die Wichtigkeit der anstehenden Zusammenführung des Berufs- und Weiterbildungszentrums Sarganserland und des BZB, «dass wir auch zusammenwachsen können». Diese Zusammenarbeit stärke den Bildungsstandort Süd im Kanton St. Gallen.

Auch die Weiterentwicklung des Campus Buchs liegt ihm am Herzen. In Bezug auf den Campus Buchs, der die Internationale Schule Rheintal, die Fachhochschule OST, das Berufs- und Weiterbildungszentrum Buchs sowie das Zentrum Präzisionsindustrie Alpenrheintal umfasst, sollen alle Akteure zusammengebracht und Buchs so zu einem Leuchtturm gemacht werden. «Als Schulleitung möchte ich den Lehrpersonen und Dozenten den Rücken freihalten, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können», so der Rektor. Es ist offensichtlich: «Miteinander» wird grossgeschrieben.