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Das Sennwalder Publikum genoss einen bunten Liederabend im Herbst

Der Männerchor Sennwald-Haag und der Frauenchor Gais boten mit ihrem gemeinsamen Herbstkonzert in der katholischen Kirche Sennwald abwechslungsreiche Unterhaltung. Es war ein launiger Abend.
Heidy Beyeler
Männerchor singt mit Frauenchor – die Anzahl Frauen und Männer war für einmal im Gleichgewicht. (Bild: Heidy Beyeler)

Männerchor singt mit Frauenchor – die Anzahl Frauen und Männer war für einmal im Gleichgewicht. (Bild: Heidy Beyeler)

Gemeinsam mit dem Frauenchor Frohsinn aus Gais, Leitung Birgit Neyer, gestaltete der Männerchor Sennwald-Haag, Leitung Bernhard Neyer, in der Kirche Sennwald einen schönen Konzertabend mit einem gut durchmischten Programm. Einen Abend zuvor fand das Konzert mit den beiden Chören in Gais statt.

Erinnerungen an früher, an die Kindheit, wurden beim Publikum in Sennwald wachgerüttelt. Lieder, die man einst in der Schule gelernt und eigentlich nie vergessen hat. Es wurden aber auch Stücke präsentiert, die hier bei uns kaum bekannt sind. So zum Beispiel das Abendlied aus dem Vorarlberg «As dunklat ondra Bänka», das zum Auftakt des Konzertes vom Frauenchor Frohsinn vorgetragen wurde.

Auch bekannte Hits aus vergangenen Zeiten gesungen

Später wagte sich der Frauenchor an ein «Quodlibet aus Schweizer Volksliedern» vor. Was ist ein Quodlibet, mag sich der eine oder andere gefragt haben, als er die Ankündigung im Programm las. Wikipedia erklärt das so: «Ein Quodlibet – lateinisch: ‹wie es beliebt› – ist ein scherzhaftes Musikstück, in dem ursprünglich voneinander unabhängige Melodien zu einem gemeinsamen Tonsatz kombiniert werden. Im Gegensatz zu Potpourri und Medley werden die Quellmelodien nicht nur aneinandergereiht, sondern erklingen gleichzeitig; daher nennt man das Quodlibet eine polyfone und oftmals kontrapunktische Form.» Und weil der Titel zum Herbstkonzert «Weit, weit weg und doch so nah» lautet, wurde noch ein Lied aus dem fernen Schweden angefügt.

Danach bewegten sich die Männer zu den Frauen auf die Bühne. Der gemischte Chor – Frauenchor Frohsinn Gais und Männerchor Sennwald-Haag – entschieden sich für das Lied «Weit, weit weg», das Alpenromantik mit Liebeskummer verband – etwas schnulzig eben. Der Zottelmarsch, gesungen vom Männerchor mit zischenden Silben, erinnerte irgendwie an einen A-cappella-Beitrag.

Anekdoten aus Martin Schmidts Schatzkästchen

Zur Freude des Publikums folgten anschliessend verschiedene bekannte Hits aus vergangenen Zeiten. Zu den einzelnen Titeln gab es interessante Hintergrundinformationen, gespickt mit witzigen Anekdoten aus Martin Schmidts Schatzkästchen, dem bekannten Moderator, Mitglied des Männerchors Sennwald-Haag und Pfarrer. Mit dem Lied «Gute Nacht Freunde» verabschiedeten sich die beiden Chöre beim Publikum, das den Konzertabend mit herzlichem und langanhaltendem Beifall quittierte und in bester Laune den Heimweg antrat.

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