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Bund priorisiert Verbesserung der Rheinquerung «Sevelen/Vaduz» höher

An der Mitgliederversammlung des Vereins Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein wurde über das in der dritten Generation angenommene Programm informiert. Erste Massnahmen können ab Mitte 2019 realisiert werden.
Der Vorstand verabschiedete mit Markus Verling (3. von links), bis Ende Oktober 2018 Leiter des Amts für Bau und Infrastruktur Liechtenstein, sowie Ueli Strauss (3. von rechts), Leiter Amt für Raumentwicklung und Geoinformation St. Gallen bis Ende November 2018, zwei Mitglieder. (Bild: PD)

Der Vorstand verabschiedete mit Markus Verling (3. von links), bis Ende Oktober 2018 Leiter des Amts für Bau und Infrastruktur Liechtenstein, sowie Ueli Strauss (3. von rechts), Leiter Amt für Raumentwicklung und Geoinformation St. Gallen bis Ende November 2018, zwei Mitglieder. (Bild: PD)

(pd) Ein Agglomerationsprogramm ermöglicht die Koordination bereichsübergreifender Verkehrs-, Siedlungs- und Landschaftsthemen innerhalb eines funktionalen Raumes. Durch die Lancierung der Programme engagiert sich der Bund – in Ergänzung zu den Kantonen und den Gemeinden – verstärkt in der Entwicklung der Agglomerationen. Eine Herausforderung und Besonderheit der Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein ist die Zweistaatlichkeit des Programms.

Mitte September 2018 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zur Mittelfreigabe für das Programm Agglomerationsverkehr. Die dritte Programmgeneration der Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein wurde positiv bewertet und der Bund beteiligt sich 2019 bis 2022 finanziell an Projekten und Massnahmen. Nebst der Weiterentwicklung der bestehenden Grundlagen und Themenfelder wurden neue Massnahmen und Vertiefungen in den Kernbereichen Raumplanung, Strasseninfrastruktur, öffentlicher Verkehr, Fuss- und Radverkehr, kombinierte Mobilität sowie nachfrageseitige Massnahmen eingereicht.

Kein Lockerlassen bei Rheinübergängen

Gemäss veröffentlichtem Prüfbericht trägt der Bund bei der Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein im Rahmen der dritten Generation Verkehrs-Infrastrukturprojekte und -Massnahmen im Bereich Langsamverkehr, Aufwertung und Sicherheit des Strassenraums und Aufwertung von Bushaltestellen mit einer Summe von 10,35 Millionen Franken mit. Nachträglich als A-Massnahme aufgenommen wurde ein weiteres Paket «Behebung Fuss- und Radverkehrsstellen, Teil FL». Dieser zukünftig pauschal zur Verfügung stehende und seitens der Agglomeration einzusetzende Topf kann auch für Massnahmen in Liechtenstein verwendet werden.

Für die Träger der Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein – sämtliche Werdenberger und Liechtensteiner Gemeinden, die Gemeinde Sargans sowie der Kanton St. Gallen und das Land Liechtenstein – sind insbesondere die Massnahmen zur Verbesserung der Rheinquerungen bei Sevelen/Vaduz und Haag/Bendern zentral.

Dass der Bund wenigstens die Massnahme «Optimierung Rheinquerung Sevelen/Vaduz» nun ebenso höher priorisiert, ist als Erfolg zu werten. Neu wird die Brücke Sevelen-Vaduz als B- statt als C-Massnahme beurteilt. Dies bedeutet, dass das Infrastruktur-Projekt in der nächsten Agglomerations-Programmgeneration als A-Massnahme Chancen auf eine Mitfinanzierung hat. Es muss folglich angestrebt werden, dass die Planungen bis zum entsprechenden Programm-Horizont soweit fortgeschritten sind, dass eine zeitnahe Realisierung möglich wäre.

Umsetzung von Massnahmen

Bis Ende 2018 läuft die Realisierungsphase der zweiten Programmgeneration. Abgeschlossen wurde unter anderem aus dem Bereich «Entwicklung Bahnhofsgebiet Buchs» der am 4. August 2018 feierlich in Betrieb genommene Bushof Buchs. Derzeit entsteht die Massnahme «neue Rheinbrücke Buchs-Vaduz für den Fuss- und Veloverkehr». Dieser zusätzliche Rheinübergang wird am 29. Juni 2019 gemeinsam mit den Jubiläums-Feierlichkeiten zum zehnjährigen Bestehen des Vereins Agglomeration Werdenberg-Liechtenstein der Bevölkerung übergeben werden.

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