Buchser Spielzeugbörse als Mekka für Sammler

Zum 26. Mal fand am Sonntag im BZB die Spielzeugbörse statt. Auch dieses Jahr zog der Anlass Hunderte Besucherinnen und Besuchern an.

Katharina Rutz
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Jung und Alt fanden Interesse an den Spielzeugen. (Bilder: Corinne Hanselmann)
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Auch Zubehör zu Modellbahnen gab es zu Kaufen.
Eine grosse Vielfalt bot die Buchser Börse.
Sorgfältiger Umgang mit wertvollen Modellen.
Im Detail liegt die Schönheit.
Die männlichen Besucher waren klar in der Überzahl.

Jung und Alt fanden Interesse an den Spielzeugen. (Bilder: Corinne Hanselmann)

Auf den 200 Tischen der Spielzeugbörse präsentierten 67 Ausstellerinnen und Aussteller ihr Angebot. «Wir sind eigentlich jedes Jahr ausgebucht», freut sich Organisator Hanspeter Roth. Der Sennwalder arbeitet eigentlich bei der SBB, als «Nebenerwerb» betreibt er allerdings einen Spielwarenhandel und organisiert seit rund 15 Jahren die Spielzeugbörse in Buchs. Sie gehört zu einer der grössten des Landes. Rund 1000 Besucherinnen und Besucher kommen jedes Mal. Zu Beginn fand sie zwei Mal im Jahr statt, heute noch einmal. Der Andrang ist auch am Sonntag, 18. November, wieder gross.

Besucher stehen um zehn Uhr Schlange

Um zehn Uhr steht vor der Tür in die Halle eine dicht gedrängte Schlange. Die Türen für die Besucherinnen und Besucher der Spielzeugbörse öffnen sich. Zuvor haben einige «VIP», die den doppelten Eintritt bezahlt haben, bereits nach ihren Schätzen gesucht. Das Angebot der Aussteller reicht von diversem zeitgenössischem Spielzeug über Modelleisenbahnen in allen Variationen, Spielzeugautos der älteren und neueren Generation bis zu Büchern, Stofftieren und Engelsfiguren.

Bei den Besucherinnen waren vor allem die Schleich- und Playmobilspielwaren beliebt. Da konnte manche Sammlung ergänzt werden. Nicht nur die kleinen Mädchen blieben mit leuchtenden Augen vor den entsprechenden Auslagen stehen, bisweilen waren auch die Erwachsenen und Mütter noch von den Feen und Einhörnern entzückt.

Modelleisenbähnler in ihrem Element

Die Besucher der älteren Generation verbrachten ihre Zeit an den vielen Ständen mit Modelleisenbahnen und dem entsprechenden Zubehör. Die verschiedenen Eisenbahnwaggons wurden genau studiert, über den Preis verhandelt, Fachgespräche geführt und natürlich eingekauft. So hatten dann nicht nur die Kinder grosse Kartons mit Bruderer-Traktoren unter dem Arm geklemmt, auch die Herren verliessen die Spielzeugbörse mit Taschen voller Modelleisenbahnzubehör.