Buchser Amateure überzeugen als "Triathleten"

Am Swissultra in der Rheinau absolvierten gestern zwei Teams der Stadt Buchs und ein Team von Beat Sport einen Triathlon, aufgeteilt auf mehrere Leute. Der Plausch stand dabei über dem durchaus vorhandenen Ehrgeiz.

Armando Bianco
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Die Stimmung passt: die sportlichen Angestellten der Stadt Buchs und Swissultra-Organisator Daniel Meier (Mitte). (Bild: Armando Bianco)

Die Stimmung passt: die sportlichen Angestellten der Stadt Buchs und Swissultra-Organisator Daniel Meier (Mitte). (Bild: Armando Bianco)

Peter Hanselmann freute sich, dass er auf seinen Runden mit dem Velo auch den einen oder anderen Ultratriathleten «überholen» konnte, was aber eigentlich nicht verwunderlich ist. «Die müssen sich ihre Kräfte für 1800 Kilometer auf dem Sattel einteilen, ich konnte hingegen auf meinen 90 Kilometer Gas geben», sagt er. Er hat zusammen mit Manuel Neuhold, der leider wegen eines Unfalls kurzfristig selbst nicht starten konnte, zwei Teams aus den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Buchs formiert.

Team 1 bestand aus sechs, Team 2 aus zehn Personen. Morgens um 7 Uhr stiegen die ersten Schwimmer ins Becken der Badi Rheinau, danach folgten die Radsportler, den Abschluss machten die Jogger, von welchen die Letzten spät nachmittags ins Ziel kamen.

Motiviert zu früher Stunde auf dem Velo: Peter Hanselmann in der Rheinau auf einer seiner Runden am Swissultra. (Bild: Armando Bianco)

Motiviert zu früher Stunde auf dem Velo: Peter Hanselmann in der Rheinau auf einer seiner Runden am Swissultra. (Bild: Armando Bianco)

Sportlicher Ehrgeiz und ein verdientes Bierchen

Geplant war, nach Abschluss des Triathlons gemeinsam zu einem «Bierchen oder einem isotonischen Getränk zu gehen», wie es Peter Hanselmann mit einem Lächeln im Gesicht nach seiner Velostrecke formulierte. Die Teilnehmer der Verwaltungsstafette haben für ihren Einsatz eigens frei genommen und liessen deshalb keinen Zweifel an ihrer hohen Motivation aufkommen. Eine dritte Staffel war mit dem Team von Beat Sport im Einsatz, hier war der sportliche Ehrgeiz noch einen Tick grösser.

Die einen haben es schon hinter sich, die anderen warten noch auf ihren Einsatz. (Bild: Armando Bianco)

Die einen haben es schon hinter sich, die anderen warten noch auf ihren Einsatz. (Bild: Armando Bianco)

Es wurde allseits betont, dass es ein grosses Erlebnis ist, für einen Tag Teil dieser eingeschworenen Gemeinschaft zu sein. Seit dem 15. August kämpfen Extremsportler aus aller Welt in vier Kategorien um gute Zeiten und Spitzenränge. Die härtesten Teilnehmer absolvieren dabei zehn Ironman am Stück.