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Buchser Zentrum wird mit neuem Abendmarkt und Abendverkauf bis 21 Uhr belebt

Ab 20. Juni soll der neue Abendmarkt im Buchser Zentrum jeden Mittwoch bis 21 Uhr für mehr Betrieb sorgen. Gleichzeitig werden Geschäfte an der Bahnhofstrasse den Abendverkauf bis 21 Uhr verlängern – doch längst nicht alle machen dabei mit
Thomas Schwizer
Auch am Abend soll die Einkaufsmeile Buchs attraktiv sein: Deshalb will Marketing Buchs möglichst viele Geschäfte dazu animieren, am Abendverkauf vom Mittwoch bis 21 Uhr geöffnet zu halten. (Bild: Thomas Schwizer)

Auch am Abend soll die Einkaufsmeile Buchs attraktiv sein: Deshalb will Marketing Buchs möglichst viele Geschäfte dazu animieren, am Abendverkauf vom Mittwoch bis 21 Uhr geöffnet zu halten. (Bild: Thomas Schwizer)

Ab Mittwoch, 20. Juni, wird die Bahnhofstrasse zwischen C&A und Denner abends neu belebt. Rund ein Dutzend Marktstände mit einem breiten Angebot an frischen Lebensmitteln und mehrere Streetfood-Wagen, an denen man sich verpflegen kann, sollen die Leute ins Buchser Zentrum locken.

Bis Ende Oktober wird das jeden Mittwochabend von 17 bis 21 Uhr der Fall sein, kündigt der neue Geschäftsleiter von Marketing Buchs, Harry Müntener, an. Ziel sei es, den schönsten Abendmarkt der Region zu schaffen. In der gedeckten «Gass» finden zudem am Mittwoch- sowie am Freitagabend jeweils Konzerte statt. Hier lockt während den Weltmeisterschaften auch die «grösste überdachte Fussballarena in Buchs».

Auch Drogeriemarkt Müller, H&M, C&A und Denner öffnen neu bis 21 Uhr

Ziel ist es, die Attraktivität des Zentrums und der «Einkaufsmeile» zu beleben. Der neue Abendmarkt werde mehr Frequenzen bringen, ist Müntener überzeugt. Deshalb hat Marketing Buchs die Geschäfte auf der «Einkaufsmeile» eingeladen und motiviert, zusammen mit dem neuen Abendmarkt am traditionellen Abendverkauf vom Mittwoch neu jeweils bis 21 Uhr geöffnet zu haben. Bereits machen mehrere Geschäfte mit, zum Beispiel C&A, Denner, Zebra und «Lipstick Ladies». Andere fassen ein späteres Mitmachen ins Auge.

Harry Müntener: «Je mehr Geschäfte mitmachen, desto grösser ist die Chance auf Erfolg.»

Harry Müntener hofft, dass er noch weitere Geschäfte dazu motivieren kann, sich an der längeren Öffnungszeit zu beteiligen. «Je mehr mitmachen, desto grösser ist die Chance, dass sich der Erfolg einstellt», betont er. Es müsse das Ziel sein, dass die Kundschaft auch im Abendverkauf ein möglichst breites Angebot findet. Denn sie versteht nicht, warum sie heute je nach Geschäft ab 18.30 Uhr, 19.00 Uhr oder 20.00 Uhr vor verschlossenen Türen steht.

Warum beteiligen sich nicht alle Geschäfte im Buchser Zentrum am längeren Abendverkauf? Bei Versammlungen des Ressorts Handel von Wirtschaft Buchs wird diese Frage immer wieder kontrovers diskutiert. Die Argumente dagegen sind jeweils: Einerseits hätten die Mitarbeitenden den Feierabend verdient, andererseits lohne sich diese Stunde länger bezüglich des Umsatzes nicht. Erschwerend kommt hinzu, dass die Entscheidungsträger der Filialen von «Ketten» nicht vor Ort sind.

«Wer nichts wagt, der gewinnt nichts»

«Es wäre für die teilnehmenden Geschäfte und Buchs toll, wenn der Abendverkauf bis 21 Uhr funktionieren würde», sagt Daniel Keusch, Leiter der Gruppe Handel von Wirtschaft Buchs. «Nur Jammern bringt uns nicht weiter», ist Keusch überzeugt. Deshalb findet er es positiv, dass Marketing Buchs hier Initiative zeigt, und hofft nun, dass der Mut belohnt wird. Er unterstützt das Motto: «Wer nichts wagt, der gewinnt nichts».

Coop und Migros verzichten

Harry Müntener bedauert, dass die Grossverteiler Coop und Migros beim Abendverkauf bis 21 Uhr nicht mitmachen. Warum Coop darauf verzichtet, erklärt Julia Winterhalter, Projektleiterin PR/Sponsoring von Coop Ostschweiz-Tessin, auf Anfrage des W&O: «Die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden haben sich im Verlauf der Zeit geändert.» Veränderte soziale Entwicklungen wie «verstärkte Arbeitsmarktbeteiligungen von Frauen, sich ändernde Familienstrukturen, zunehmend flexible Arbeitszeiten und die 24-Stunden-Wirtschaft» würden zu Veränderungen im Einkaufsverhalten führen.

Winterhalter nennt Feststellungen, die Coop mit den eigenen Filialen gemacht habe: «Unsere Kundinnen und Kunden sind heute sowohl beruflich wie auch privat flexibler und möchten deshalb auch flexibler einkaufen. Dazu gehört auch die Möglichkeit, an allen Wochentagen nach Feierabend die Einkäufe erledigen zu können.»

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