Buchs
Seit vier Jahrzehnten im gleichen Supermarkt: Jubiläum von Hansueli Singer

Hansueli Singer hält dem Coop in Buchs die Treue und feierte am Dienstag ein nicht alltägliches Jubiläum. Der 57-Jährige hat vor exakt 40 Jahren, am 24. August 1981, die Detailhandelsausbildung im Coop Buchs begonnen und war dem Supermarkt seither immer treu.

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Hansueli Singer gibt sein grosses Wissen über Wein gerne an die Kunden weiter.

Hansueli Singer gibt sein grosses Wissen über Wein gerne an die Kunden weiter.

Bild: Michael Zanghellini

(PD) Von der Lehre bis zur Pensionierung am selben Arbeitsort – für Hansueli Singer könnte das also Realität werden. «Ich bin in Buchs aufgewachsen und im Dorf verwurzelt», sagt er. Und nicht nur mit dem Dorf, auch mit dem hiesigen Coop ist Hansueli Singer eng verbunden. «Ich habe mich im Team immer wohlgefühlt. Besonders gefallen haben mir die 1990er-Jahre, als wir auch ab und zu privat etwas unternommen haben miteinander», erinnert er sich. Hansueli Singer ist Rayonleiter Getränke, arbeitet aber auch ab und zu an der Kasse.

«Das ist einfacher geworden mit der Modernisierung. Früher mussten wir alles selbst eintippen.»

Im Lauf der Jahre hat der Detailhandelsfachmann auch in der Früchte- und Gemüseabteilung sowie in der Molkerei gearbeitet. Doch am wohlsten fühlt er sich, wenn er den Kundinnen und Kunden Tipps geben kann zu Getränken: Etwa, wenn es darum geht, den passenden Wein zu finden. Im Weinbereich hat er sich intern auch weitergebildet und hat sich mit den Jahren ein grosses Fachwissen angeeignet.

Jedes Jahr gerne ins Ausland verreist

So sehr Hansueli Singer in Buchs verwurzelt ist, in seinen Ferien zieht es ihn doch immer ins Ausland. «Zweimal pro Jahr habe ich neue Länder besucht», erzählt der Rheintaler stolz. Er war in vielen Teilen der Welt unterwegs, doch besonders angetan ist er von Asien. Myanmar hat er besucht, als es noch eine Militärdiktatur war. Er hat Thailand, Vietnam sowie Laos bereist und kehrte immer wieder nach Indonesien zurück, wo er Freunde hat.

«Das Sozialsystem ist nicht zu toppen»

Ob er nie ans Auswandern gedacht hat? «Nein», kommt es wie aus der Pistole geschossen. «Das Sozialsystem der Schweiz kann man nicht toppen.» Doch viel nimmt er von seinen Reisen mit in den Alltag. Den Respekt vor anderen Kulturen und Religionen, die Fähigkeit, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken sowie geduldig zu sein.

Zu seinen liebsten Freizeitbeschäftigungen zählen neben dem Reisen auch Wandern und Velofahren.

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