Buchs
«Garten zum Glück»: Ein Garten zum Lernen, Austauschen und Begegnen

Ein Permakultur-Gartenprojekt in Buchs ist mit einem kurzen Workshop erfolgreich gestartet. Der «Garten zum Glück» soll Lern-, Erfahrungs-, Austausch- und Begegnungsort sein – ein Ort zur Entwicklung neuer Ideen und eine Inspirationsquelle für weitere Projekte in der Region, heisst es in einer Mitteilung der Initianten.

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Manuela Schmid vom Hof Morgarot erklärte die Grundsätze der Permakultur.

Manuela Schmid vom Hof Morgarot erklärte die Grundsätze der Permakultur.

Bild: PD

Am vergangenen Sonntag trafen sich über 50 Interessierte zum Auftakt des neuen Gartenprojekts «Garten zum Glück» oberhalb des Nebenbachwegs in Buchs.

Der Start des Projekts hätte nicht besser sein können: sonniges Herbstwetter, viele Interessierte, zufriedene Kinder und ein kurzer Einblick in die Permakultur. «Ich freue mich, dass so viele den Weg in den Wingert, den ‹Garten zum Glück›, gefunden haben», so Chantale Beusch in der Begrüssung.

Den Garten der Grosseltern weiterführen

Sie ist zusammen mit Barbara Beck-Wörner, Fred Rohrer und Patrick Beusch eine von vier Projektinitianten und Besitzerin des Grundstücks. «Meine Grosseltern Lisa und Christian Küng hatten hier oben schon immer einen Gemüsegarten. Wir möchten diese Tradition nun weiterführen», erzählt Beusch weiter.

Den vier Initianten war schnell klar, dass es für die Umsetzung fachliche Unterstützung braucht. Manuela und Marcel Schmid vom Permakultur-Hof Morgarot oberhalb Altstätten waren vom Projekt und dem Ort sofort begeistert. In einem Jahreskurs werden unter fachkundiger Leitung die Grundsätze der Permakultur erlernt und die Natur genau beobachtet. Gemeinsam wird ein Gemüse- und Waldgarten erstellt: von der Planung, der Gestaltung, dem Anlegen bis zur Ernte.

Einblick in die Permakultur

Am Sonntag erhielten die zahlreichen Interessierten in einem Vortrag von Manuela Schmid einen Einblick in die Permakultur. «Die Pflanzen kommunizieren miteinander und unterstützen sich, zum Beispiel beim Zurverfügungstellen von Wasser. Giessen muss man in einem Permakultur-Garten nur im Ausnahmefall», erklärte Schmid und brachte damit einige zum Staunen.

Unter dem Apfelbaum lauschten die Anwesenden gespannt den Ausführungen.

Unter dem Apfelbaum lauschten die Anwesenden gespannt den Ausführungen.

Bild: PD

Am Anfang sei aber das Wichtigste, sich zu fragen, was man denn eigentlich mit dem eigenen Garten wolle. «Das haben wir uns natürlich auch bei diesem Projekt zuerst gefragt», so Schmid. Mit dem «Garten zum Glück» will das Projektteam einerseits das praktische Wissen über Permakultur und Selbstversorgung in der Region erweitern und verbreiten und andererseits einen Ort schaffen, wo man sich begegnen, austauschen und neue Ideen entwickeln kann. (pd)

Hinweis
Beginn des Jahreskurses unter Leitung des Teams Morgarot: Sonntag, 21. November. Informationen oder Anmeldungen: Barbara Beck-Wörner, Telefon 077 486 73 58.

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