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Das mobile Gesprächsbänkli soll den Austausch mit den Bewohnern des Hauses Wieden fördern

Am Donnerstag wurde beim Haus Wieden ein mobiles Gesprächsbänkli aufgestellt. Susi Crescenti von der Betriebsgruppe des Kappeli Spielplatzes sowie Heimleiterin Domenika Schnider weihten das Bänkli mit einem ersten Gespräch ein.

Alexandra Gächter
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Heimleiterin Domenika Schnider (rechts) beantwortete die Fragen der Bewohnerinnen und Bewohner des Haus Wieden sowie diejenigen von Susi Crescenti (links).

Heimleiterin Domenika Schnider (rechts) beantwortete die Fragen der Bewohnerinnen und Bewohner des Haus Wieden sowie diejenigen von Susi Crescenti (links).

Bild: Alexandra Gächter

Vor dem Haus Wieden steht seit Donnerstag ein mobiles Gesprächsbänkli und wartet auf seine Besucher. Gross und in blauer Farbe gestrichen, kann es kaum übersehen werden. Am Donnerstag Nachmittag wurde das Gesprächsbänkli feierlich eingeweiht.

Susi Crescenti von der Betriebsgruppe des Kappeli Spielplatzes durfte zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Wieden begrüssen. Zusammen mit ihrem Enkel Mauro sowie Heimleiterin Domenika Schnider war sie die erste, welche auf dem Gesprächsbänkli vor dem Haus Wieden Platz nahm.

Im Vorfeld Gedanken über Heimeintritt gemacht

Die Gelegenheit wurde sogleich genutzt, um auf dem Bänkli das zu tun, wofür es gedacht ist: Ein Gespräch führen. Heimleiterin Domenika Schnider beantwortet bereitwillig die Fragen von Susi Crescenti sowie die der Bewohnerinnen und Bewohner.

KOJ-Leiter Markus Büchel (links) verband mit seinen Kunststücken Generationen.

KOJ-Leiter Markus Büchel (links) verband mit seinen Kunststücken Generationen.

Bild: Alexandra Gächter

Susi Crescenti hatte sich im Vorfeld gut über ihren eigenen – noch in Ferne liegenden – Heimeintritt Gedanken gemacht und so weckte sie mit ihren Fragen das Interesse der Anwesenden. «Kann ich mir das Wohnen in einem Heim überhaupt leisten?», «Kann ich meinen Heimalltag weitgehend selber bestimmen?», «Kann ich meine Familie zum Essen einladen oder gar ein kleines Familienfest im Heim feiern?», lauteten einige der Fragen.

Ein Ort des Lebens

«Obwohl die Heimkosten bei einigen Tausend Franken pro Monat liegen, muss niemand verarmen», antwortete Schnider. Wichtig sei, dass man sich sofort bei der SVA melde. Den Alltag dürfen sich die Bewohnerinnen und Bewohner weitgehend autonom gestalten. Angehörige seien nicht nur willkommen, auch werden gerne kleine Feiern, zum Beispiel während des Mittagessen, organisiert. Domenika Schnider betonte, dass das Haus Wieden ein Ort des Lebens sei und alle ihre Bedürfnisse mitteilen dürfen.

Annika Morf zeigte ihr Können auf dem Einrad.

Annika Morf zeigte ihr Können auf dem Einrad.

Bild: Alexandra Gächter

Grosse Freude über gelungene Darbietung

Nach dem Gespräch wünschte sich Susi Crescenti, dass das Bänkli möglichst oft besetzt und für Gespräche genutzt wird. Danach duften die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses Wieden KOJ-Leiter Markus Büchel und Annika Morf von der Einradgruppe Ursli bei diversen Kunststücken bewundern. Mit viel Humor und Geschick rundeten die beiden den gelungenen Anlass ab.

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