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Buchs: Dank neuem Zelt hat man freie Sicht auf die Manege des Circus Knie

Am Montagmorgen stellte der Circus Knie sein neues Zelt auf dem Marktplatz in Buchs auf. Somit war wieder einmal die logistische Meisterleistung des Unternehmens vor Ort zu bestaunen.
Hansruedi Rohrer
Arbeit an der Zeltaufhängung in luftiger Höhe. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Arbeit an der Zeltaufhängung in luftiger Höhe. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Zum 100. Geburtstag präsentiert der Circus Knie ein wundervolles Jubiläumsprogramm mit Giacobbo/Müller, preisgekrönten Artisten und selbstverständlich mit der Familie Knie und ihren faszinierenden Tiernummern. Damit dieses Programm auch reibungslos abläuft, sind zahlreiche Wagenbewegungen, Aufbauten und Handgriffe notwendig.

Seit dieser Saison besitzt der Circus Knie auch das neue, per Crowfunding von Fans bezahltem Chapiteau als Jubiläumsgeschenk. Der Durchmesser beträgt 45 Meter, das Zelt ist 2500 Quadratmeter gross und wiegt rund 2,5 Tonnen. Die Zirkuskuppel hängt 15,5 Meter über der Manege. Die Hauptlast des Zeltes wird von zwei Rundbögen getragen. Das ist denn auch das auffallendste Merkmal. Diese Bögen wiegen je zehn Tonnen und sind in sieben Stücke teilbar.

Keine stöhrenden Zeltmasten mehr

Dank dieser Konstruktion entfallen die Masten im Innern. Damit wird allen Zuschauern die freie Sicht auf die Manege ermöglicht. Während die Zeltkonstruktion am jeweiligen Spielort noch steht, wird eine zweite Garnitur Rundbögen am nächsten Spielort montiert. Das war auch in Buchs zu beobachten. Das Zirkuszelt fasst 2340 Besucher. Der Aufbau benötigt etwa sieben Stunden. Es ist Massarbeit und jeder Schritt muss sitzen. Die Bestuhlung, Eingänge und Treppen bestehen aus rund 4500 Einzelteilen. Eisenanker für den Aufbau werden mehr als 250 Stück benötigt. Das alles und noch mehr muss von den rund 100 Mitarbeitenden bewerkstelligt und ausgeführt werden.

Während der Vorstellung sind alle 37 Artistinnen und Artisten und weitere rund 70 Mitarbeitende im Einsatz. Während der Jubiläumstournee stehen 202 Spieltage an.

Transport auf Schiene und Strasse

Für den Transport von einem Spielort zum andern – besucht werden 33 Städte und Orte – sind jeweils 43 Camping-Formationen und auch Lastwagen auf der Strasse unterwegs. Seit 2016 werden auch Tiere via Strasse transportiert. Das ist schneller und tierfreundlicher. Auf der Schiene sind etwa 70 Fahrzeuge und Anhängerwagen auf zwei Extrazügen der SBB mit einer Gesamtlänge von 765 Metern unterwegs. Quer durch die Schweiz legen die Knie-Züge 2568 Kilometer zurück; bei den Strassentransporten sind es rund 3600 Kilometer.

Das Zelt wird hochgezogen und hängt am Schluss an den beiden Rundbögen. (Bild: Heini Schwendener)

Das Zelt wird hochgezogen und hängt am Schluss an den beiden Rundbögen. (Bild: Heini Schwendener)

Futtermittel für die Tiere werden jeweils am Spielort möglichst von lokalen Lieferanten gekauft und frisch angeliefert. Der Strohbedarf für die Ställe beträgt pro Tag etwa 700 Kilo. Täglich werden 350 Kilo Heu als Tiernahrung benötigt und auch 320 Kilo Spezialfutter für Huftiere. Der Circus Knie zeigt sein Jubiläumsprogramm in Buchs heute Dienstag um 19.30 Uhr sowie am Mittwoch um 15 und 19.30 Uhr.

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