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Buch zeigt Arbeit und Leben einst in Gams

Am Freitagnachmittag wurde im Restaurant Schäfli der Bildband von Karl Hardegger über Gemeinschaft und Arbeit im Dorf in früheren Zeiten vorgestellt
Hansruedi Rohrer
Karl Hardegger, links, präsentiert sein Buch zusammen mit Laudator Werner Schöb. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Karl Hardegger, links, präsentiert sein Buch zusammen mit Laudator Werner Schöb. (Bild: Hansruedi Rohrer)

«Ich habe wieder einmal einen Chrampf abgelassen und alte Sachen von Gams aufgeschrieben», so begrüsste Karl Hardegger die ansehnliche Anzahl Gäste und Freunde zur Vernissage seines Buches. Der 1940 geborene Autor erlebte als Kind noch den Zweiten Weltkrieg. Er besuchte die Primar- und Sekundarschulen in Gams und hätte eigentlich eine Banklehre machen sollen. Doch das behagte ihm nicht, viel lieber wollte er handwerklich arbeiten. Er besuchte die Landwirtschaftliche Schule und wollte nachher nach Neuseeland auswandern. Sein Vater hielt ihn jedoch von diesem Vorhaben ab. Seither ist Karl Hardegger dem Dorf Gams treu geblieben.

Weil sein Bergheimwesen zu wenig Einkommen brachte, fand er später seinen Verdienst in Industrie und Gewerbe. Sein grösstes Hobby war das Schiessen, und seine journalistischen Tätigkeiten als Dorfkorrespondent stellte er den Zeitungen «W&O» und der «Ostschweiz» zur Verfügung.

Ein Buch auch für die jüngere Generation

Der frühere Gemeindepräsident Werner Schöb hielt die Laudatio für Karl Hardegger und sein Buch, in welchem aufgezeigt wird, wie früher gearbeitet und gelebt wurde und vor allem, wie die Gemeinschaft überlebenswichtig war. Dass sei nicht nur für die älteren Leser, sondern vor allem auch für die jüngeren und jene der nächsten Generation von Interesse, sagte Werner Schöb. Es sei vor allem ein Bildband geworden. Karl Hardegger wolle mit diesem Buch das alte Gams vorstellen, vom alten Handwerk über die Mechanisierung bis zur Automatisierung. Es sei damit auch wichtig, damit einen Zeitzeugen aus vergangenen Tagen zu haben, damit man später immer noch verstehen könne, wie alles war und warum es heute so ist, sagte der Laudator weiter.

«Genau darum ist dieses Werk entstanden und von jemandem geschrieben, dokumentiert, mit alten Verträgen und mit noch kaum bekannten Fotos ergänzt worden, der noch vieles selber erlebt und aufgeschrieben hat.» Mit ein Grund sei aber auch gewesen, dass ihm sein Vater viel erzählt und Karl Hardegger – interessiert, wie er immer war – alles festgehalten habe und dies nun weitergeben möchte.

Ein «vielfältiges und schönes Gams»

Im Buch werden dem Leser die vielfältigen Aufgaben der Ortsgemeinde Gams nähergebracht, und auch die Wildbachverbauungen nehmen im Werk einen breiten Raum ein. Vorgestellt werden weiter die holzverarbeitenden Betriebe, die Berufe aus der früheren Zeit, die Vereine, die Kirche und die Korporationen. «Mit diesem Bildband zeigt der Autor auf, wie vielfältig und schön, wie lebenswert und liebenswert unser Dorf ist», sagte Werner Schöb. Er gratulierte dem Autor, der das Manuskript auf einem Computer schrieb, auch im Namen der Vernissage-Gäste, herzlich. Die grafische Gestaltung besorgte Erwin Lippuner.

Das Buch ist beim Autor Karl Hardegger, Gasenzenstrasse 10, 9473 Gams sowie im Volgladen in Gams erhältlich.

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