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Brusa Elektronik AG, Stadt und Ortsgemeinde Buchs sowie Lippuner EMT bilden Vierergespann

Von den ersten Ideen und Projektstudien bis zur Einreichung des Baugesuchs für die erste Etappe des Zentrums für Präzisionsindustrie Alpenreintal verstrichen rund vier Jahre.
Thomas Schwizer
Die Visiere künden vom grossen Gewerbeprojekt im geplanten Zentrum Präzisionsindustrie Alpenrheintal. Bild: Corinne Hanselmann

Die Visiere künden vom grossen Gewerbeprojekt im geplanten Zentrum Präzisionsindustrie Alpenrheintal. Bild: Corinne Hanselmann

In diesen vier Jahren waren verschiedene Partner aktiv beteiligt an der Suche nach Investoren und Mietern auf dem Ortsgemeinde-­Areal Fegeren bei der Hochschule für Technik Buchs (NTB).

Dass dies kein Selbstläufer war, sondern die Initiative und das Zusammenspiel von verschiedenen Beteiligten nötig war, um zum Ziel zu kommen, zeigt der Weg zum aktuellen Bauprojekt für den Ankermieter Brusa Elektronik AG.

Die Stadt Buchs ist Teil der Entwicklungsgemeinschaft mit der Ortsgemeinde Buchs, dem Kanton und der NTB. Sie war immer aktiv beteiligt an der Vermarktung des Zentrums für Präzisionsindustrie Alpenreintal, stellt Stadtpräsident Daniel Gut auf Anfrage des W&O fest. Das habe sie an Investorenmessen oder in der Öffentlichkeit getan. Die Hauptakquisitionstätigkeit habe in der Anfangsphase aber bei der Standortförderung des Amtes für Wirtschaft des Kantons St.Gallen gelegen.

«Projekt zielgerichtet und sehr rasch weiterverfolgt»

Gemäss einem Artikel in der Sonntagszeitung vom 10.September 2017 suchte Josef Brusa für die Brusa Elektronik AG mit Hauptsitz in Sennwald weitere Standorte für eine Erweiterung des Unternehmens im In- und Ausland. Noch am gleichen Tag hat der Buchser Stadtpräsident den erfolgreichen und innovativen Unternehmer schriftlich darüber informiert, dass in der Fegeren in Buchs ein geeigneter Standort zur Verfügung stehe. So wurde der erste Kontakt geknüpft. Parallel dazu stand Martin Sulser, CEO der Lippuner EMT aus Grabs, in Kontakt mit Josef Brusa. Die beiden Unternehmer stehen schon seit Jahren geschäftlich in Verbindung (siehe Kasten).

Daniel Gut und Martin Sulser stellten fest, dass sie die gleichen Interessen verfolgen. So habe sich «ein Vierergespann» zwischen Brusa, Stadt, Ortsgemeinde und Lippuner EMT gebildet, welches «das Projekt sehr rasch und zielgerichtet weiter- verfolgt hat», schildert der Stadtpräsident gegenüber dem W&O.

Das Projekt Buchs immer als Erweiterung verstanden

Daniel Gut betont: «Ich habe das Bedürfnis der Firma Brusa für den Standort in der Fegeren immer als Erweiterung zum bestehenden Standort Sennwald verstanden und keineswegs als Abwerbung.» Wie viele Arbeitsplätze die Brusa in der Fegeren zu welchem Zeitpunkt realisieren wird, dürfte stark von der wirtschaftlichen Entwicklung im Automobilsektor abhängig sein. Diese ist momentan weltweit etwas eingetrübt. Die Firma Brusa Elektronik AG wird Fragen, die der W&O ihr gestellt hat, in den nächsten Tagen beantworten.

Brusa erfüllt Bedingungen für den Standort perfekt

Der Buchser Stadtpräsident betont, es sei wichtig, «dass die Fegeren für wissensintensive Zwecke mit hoher Arbeitsplatzdichte genutzt wird und nicht etwa beispielsweise für Lagerhallen.» Auch ein Zusammenhang mit der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit der benachbarten NTB sei zwingend. «Diese Bedingungen waren die Basis für die Umzonung», betont Daniel Gut. Mit der Brusa Eektronik AG seien die Bedingungen perfekt erfüllt. Wie ­viele Arbeitsplätze in Buchs schliesslich entstehen, werde die Zukunft zeigen.

«Der Start mit der Firma Brusa ist ein wichtiges Signal für das Zentrum für Präzisionsindustrie», hält Daniel Gut fest. Interessenten für kleinere Flächen seien schon seit längerem vorhanden. Auch deren Realisierungschancen würden nun näher rücken.

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