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Brusa als Know-how-Träger in der Region behalten

Als Spezialist für (Haus-)Technik hat Martin Sulser, CEO der Lippuner EMT in Grabs, im Mai 2017 an einem Podium an der NTB die idealen baulichen Möglichkeiten für das geplante Zentrum für Präzisionsindustrie Alpenrheintal am Standort Fegeren in Buchs aufgezeigt. Damals war das Projekt vom nun interessierten Ankermieter Brusa noch nicht bekannt.

Sulser hatte die Vorteile eines multifunktionalen Baus aufgezeigt, der effiziente Produktionsflächen und beste Voraussetzungen für Rein- räume biete. Diese seien für die Hightechindustrie von zentraler Bedeutung. Die Lippuner EMT zeigte sich damals interessiert, Betrieb und Unterhalt dieser Räume zu übernehmen. Sulser nannte am Anlass die Nähe zur NTB und zum Institut Rhy Search als befruchtend. NTB- Rektor Lothar Ritter hob damals die Wichtigkeit der physischen Präsenz und des Austauschs von Firmen verschiedener Grösse hervor.

Das gemeinsame Interesse für Technik und Umwelt verbindet Martin Sulser, Umweltingenieur und CEO der Lippuner EMT, und Brusa-Gründer Josef Brusa seit vielen Jahren. Bei mehreren Umbauprojekten in der Alten Weberei in Sennwald, wo die Brusa Elektronik AG ihren Hauptsitz hat, haben die beiden bereits erfolgreich zusammengearbeitet. «Ich finde es eminent wichtig, diese Chance zu packen», unterstreicht Sulser sein Engagement für das Zentrum für Präzisionsindustrie Alpenrheintal.

Basis bildete das gegenseitige Vertrauen

Als Anfang 2018 bekannt wurde, dass die Brusa Elektronik AG in Heerbrugg Räumlichkeiten mietet, weil sie am Standort Sennwald Platzmangel hat, hat sich Sulser mit dem Hinweis auf eine Erweiterungsmöglichkeit in der Fegeren bei Josef Brusa gemeldet. Parallel dazu lief auch das Engagement der Stadt Buchs (siehe Haupttext).

Das Projekt wurde dann rasch konkreter, bis zum aktuellen Baugesuch. Zentral sei, dass neben den vorerst geplanten 6000 m2 Grundfläche in der Fegeren auch Erweiterungsmöglichkeiten für die Firma Brusa bestehen. Diesem innovativen und nachhaltigen Unternehmen müsse man in der Region Werdenberg solche Möglichkeiten bieten, betont Sulser. So könnten der Firma und der Region die Entwicklungs- und Know-how-Träger erhalten bleiben. Die Lippuner Immobilien AG, deren Verwaltungsratspräsident Martin Sulser ist, hat aufgrund der Bedarfsmeldung von Brusa das Baugesuch entworfen, weiterentwickelt und geplant. Die Basis bildete das gegenseitige Vertrauen, das während der bisherigen Zusammenarbeit aufgebaut wurde.

Weitere Schritte stehen an

Nun stehen das Bewilligungsverfahren und die weiteren Verfahrens- und Vertragsschritte an. Gemäss aktueller Planung sei ein möglichst rascher Baubeginn vorgesehen. Ab dem Spatenstich sei für das Grossprojekt Gewerbehaus eine Bauzeit von rund zwei Jahren realistisch, sagt Sulser. (ts)

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