Bevorstehende Schwingfest: Viele Fragezeichen bei den Schwingern 

Das Corona-Virus bremst auch die Schwinger aus. Durch das Veranstaltungsverbot und der Notlage in der Schweiz sind nun alle Frühjahrsschwingfest abgesagt.

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Daniel Bösch und seine Schwingerkameraden müssen auf den Saisonstart noch lange warten.

Daniel Bösch und seine Schwingerkameraden müssen auf den Saisonstart noch lange warten.

Bild: Lorenz Reifler

(pd) Dies betrifft auch das Toggenburger Verbandsschwingfest von Jonschwil, welches am letzten Aprilwochenende über die Bühne gegangen wäre. Der Toggenburger Schwingerverband hat sich mit dem OK in Jonschwil und dem OK für Magdenau (Austragungsort 2021 des Verbandsschwingfests) abgesprochen und entschieden, dass in Jonschwil nun 2021, in Magdenau im Jahr 2022 gekämpft wird.

Nach Lösungen suchen auch die Ausrichter der Kranzfeste. Die Zürcher haben ihr Kantonalschwingfest bereits abgesagt und auf das Jahr 2021 verschoben. Auch das OK vom St. Galler Kantonalschwingfest von Ende Mai in Kaltbrunn prüft momentan solche Optionen. Denn wenn der Höhepunkt der Corona-Krise, wie von den Experten vorausgesagt wird, erste Ende Mai ist, müssen auch die St. Galler Schwinger auf ihr Kranzfest verzichten.

Das Karriereende war ganz anders geplant

Eigentlich wollte Daniel Bösch seine Karriere in Jonschwil beenden. Nun macht ihm das Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung. Auf die Anfrage, was er nun machen wird, antwortete er: «Ich lasse es noch offen, ob ich an einem anderen Schwingfest meine Karriere beende oder sofort.»

Sicherlich bewegt ihn das Virus auch und seine Metzgerei öffnet in diesen Tagen, was ihn in der momentanen Situation auch fordert. Sicherlich wäre es schön, wenn man Daniel Bösch bei einem Schwingfest verabschieden könnte. Aber aktuell steht die Gesundheit auch bei ihm und seinen Mitmenschen an höchster Stelle.