Bevölkerung in der Region Werdenberg ist innert zehn Jahren um zwölf Prozent angewachsen

Die Einwohnerzahl im Werdenberg stieg in den 2010er-Jahren und nähert sich der 40'000er-Marke.

Hanspeter Thurnherr
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Dank vieler Neubauten wie hier in Räfis nahm die Einwohnerzahl von Buchs in den vergangenen zehn Jahren stark zu.

Dank vieler Neubauten wie hier in Räfis nahm die Einwohnerzahl von Buchs in den vergangenen zehn Jahren stark zu.

Bild: Hanspeter Thurnherr

Am 1. Januar 2010 zählte man in den sechs Werdenberger Gemeinden zusammen 35198 Einwohnerinnen und Einwohner. Zehn Jahre später, am 31. Dezember 2019, sind es 39325 Personen – also 4125 mehr.

Das stärkste Wachstum verzeichnete in dieser Zeit Sennwald mit fast 17 Prozent, gefolgt von Buchs mit 16 Prozent und Gams mit gut 15 Prozent. Ebenfalls zweistellig wuchs Sevelen mit gut 11 Prozent.

Relativ gering war das Wachstum in Grabs mit knapp 5 Prozent und in Wartau mit gut 4 Prozent. Die Obertoggenburger Gemeinde Wildhaus-Alt St.Johann verlor in dieser Dekade gar gut 2 Prozent an Einwohnern.

Sennwald ist neu die drittgrösste Werdenberger Gemeinde

In absoluten Zahlen legte Buchs um 1763 Personen zu. Sennwald folgt mit 812 vor Sevelen mit 515 und Gams mit 476 Personen. Grabs verzeichnete einen Zuwachs von 342, Wartau von 219 Personen. Sennwald hat damit die Gemeinde Wartau vom «Podest» verdrängt und ist im Jahr 2015 zur drittgrössten Werdenberger Gemeinde geworden.

In den vergangenen zehn Jahren hat die Zahl der Männer deutlicher zugelegt als jene der Frauen. Die Differenz ist deshalb um gut 500 Personen angewachsen. Heute beträgt der Männer-Überschuss beinahe 1000. Vor zehn Jahren war es noch die Hälfte.

Konfessionelle Zusammensetzung verändert sich stark

Grosse Veränderungen ergaben sich in der konfessionellen Zusammensetzung der Werdenberger Bevölkerung. Die Zahl der evangelischen Einwohner sank innert zehn Jahren um 1903, während die Katholiken um 364 leicht zunahmen.

Um mehr als 50 Prozent zugenommen hat die Zahl anderer Konfessionen und Konfessionslose. Sie stieg von 9969 auf 15635 Personen.

Stark gewachsen ist auch die Zahl ausländischer Einwohner. Sie nahm von 9035 auf 12594 zu. Damit erhöhte sich der Ausländeranteil von Anfang 2010 bis Ende 2019 von 25,67 auf 32,03 Prozent.