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Grabser erzielte den besten Abschluss als Schreinermeister

In der Schreinerei Dütschler AG gab es am Montagabend Grund zum Feiern. Gleich zwei Mitarbeiter, Bruno Zindel aus Grabs und Mathias Wenk aus Gams, schlossen ihre Fachausbildung mit Bravour ab.
Heidy Beyeler
Bruno Zindel (links) und Mathias Wenk haben vorerst genug vom Büffeln. (Bild: Heidy Beyeler)

Bruno Zindel (links) und Mathias Wenk haben vorerst genug vom Büffeln. (Bild: Heidy Beyeler)

Er hat das Ziel erreicht: Bruno Zindel darf sich nun eidgenössisch diplomierter Schreinermeister nennen. Die Ausbildung zum Schreinermeister ist die höchste Fachausbildung im Schreinergewerbe. Vor zehn Jahren trat Bruno Zindel seine Lehre zum Schreiner bei der Dütschler AG, Salez an. Nach seinem erfolgreichen Lehrabschluss nahm er 2012 an der Schreiner-Schweizermeisterschaft in Genf teil und erhielt dort das Ticket zur Teilnahme an der Berufsweltmeisterschaft 2013 in Leipzig.

Abschluss mit Bestnote gemacht

Später absolvierte Zindel die Weiterbildung zum Produktionsleiter Schreinerei mit eidgenössischem Fachausweis; dieser Abschluss ist die Grundvoraussetzung zur Weiterbildung zum eidgenössisch diplomierten Schreinermeister. Am vergangenen Freitagabend wurde er als bester Schreinermeister 2018 ausgezeichnet, die Prüfung und die Diplomarbeit hat er mit der Bestnote abgeschlossen. Dieser Abschluss befähigt ihn, einen Schreinerbetrieb zu führen beziehungsweise in leitender Funktion tätig zu sein. Dazu gehört die Führung des Personals, planen und organisieren der Auftragsabwicklungen, die Vertretung des Unternehmens gegen aussen und vieles mehr.

Ebenso mit einem Top-Resultat hat sein Kollege Mathias Wenk aus Gams den Lehrgang zum Produktionsleiter Schreinerei mit eidgenössischem Fachausweis abgeschlossen. Er trat bereits vor 13 Jahren zur Lehre bei der Schreinerei Dütschler AG an und arbeitet seither in diesem Betrieb. Ob er sich später auch an die Ausbildung zum eidgenössisch diplomierten Schreinermeister wagt, bleibt offen. Mathias Wenk betont:

«Wir haben während unserer Weiterbildung zusätzlich von unseren Kollegen im gleichen Lehrgang viel gelernt. Dieser Austausch öffnet den beruflichen Horizont.»

Beide, Bruno Zindel wie Mathias Wenk haben im Moment genug vom Büffeln – wie sie unisono bekundeten – und freuen sich, dass ihnen nun wieder mehr Freizeit zuteil wird. Die Familie Dütschler freut es, dass die tüchtigen Handwerker ihre Herausforderung mit Elan an die Hand nahmen – im Wissen, dass sie einerseits auf die Unterstützung des Arbeitgebers rechnen können, sich jedoch die Freizeit während der Weiterbildung schmälern wird. Die Dütschlers sind stolz, weil ihre Bereitschaft zur Förderung von Nachwuchsfachleuten Früchte trägt. Dazu gehört nicht nur das Vermitteln von Wissen und handwerklichem Geschick. Es braucht genauso ein gutes Teamklima, das auch die Auftraggeber, die Kundschaft, positiv zu spüren bekommen. Dafür ist letztlich der Chef mit entsprechender Sozialkompetenz zuständig.

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