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Beim Bau der Hängebrücke am Walserweg im Wartau war der Teufel nicht am Werk

Am Sonntagmorgen wurde die neue Hängebrücke am Walserberg feierlich eingeweiht. Diese Brücke ersetzt die vor fünf Jahren aus Sicherheitsgründen abgerissene alte Brücke.
Heidy Beyeler
Als es zum feierlichen Durchschneiden des Bandes auf der Hängebrücke kam, zog bereits der Nebel vom Tal hinauf auf den Walserberg. Dies senkte die Stimmung jedoch nicht. (Bild: Heidy Beyeler)

Als es zum feierlichen Durchschneiden des Bandes auf der Hängebrücke kam, zog bereits der Nebel vom Tal hinauf auf den Walserberg. Dies senkte die Stimmung jedoch nicht. (Bild: Heidy Beyeler)

Er freue sich, dass sich Vertreter aus der Politik sowie von der Wanderwegvereinigung Zeit nahmen, am Sonntagmorgen an der Neueröffnung der gelungenen Hängebrücke teilzunehmen, betont Gemeindepräsident Beat Tinner bei der Begrüssung der Gäste.

Ein Brückenbuch und zwei wetterfeste Wegweiser

Anschliessend bot David Baselgia, von der den Bau ausführenden Crestageo AG aus Chur, Einblick in die Bautechnik der modernen Hängebrücke. Als Geschenk an die Gemeinde brachte er ein Brückenbuch sowie zwei wetterfeste Wegweiser mit.

Es war Regierungsrat Marc Mächler mit seiner jüngsten Tochter Camilla, der den ersten Eintrag ins Brückenbuch machte, bevor das Band von den anwesenden Kindern durchschnitten wurde. Beat Tinner vermerkte, dass im W&O am 8. Juni unter der Rubrik Alvier ein Hintergrundartikel zu dieser Thematik veröffentlicht wurde.

Der Kanton leistet einen wesentlichen finanziellen Beitrag

In seinen Grussworten bedankte sich der Gemeindepräsident beim Vorsteher des Baudepartements, Marc Mächler, zuhanden des Kantons St. Gallen, für die Unterstützung. Immerhin richtete der Kanton
65 Prozent der Baukosten für die Brücke aus. Die Gesamtkosten beliefen sich rund 160 000 Franken.

Die neue Hängebrücke über den Lochbachgraben ist ein eindrückliches Bauwerk. (Bild: PD)

Die neue Hängebrücke über den Lochbachgraben ist ein eindrückliches Bauwerk. (Bild: PD)

Der Kanton hat diesen Brückenbau über den Lochbachgraben deshalb unterstützt, weil sich die neue Brücke im Wanderwegnetz des Kantons St. Gallen befindet, begründete Mächler. Dieser Beitrag zahle sich schliesslich für die Bevölkerung aus:

«Fast die Hälfte der Schweizer Bevölkerung wandert regelmässig und tut damit etwas für die eigene Gesundheit.»

Über 80 Prozent davon würden das Wanderwegnetz nutzen. Wandern generiere jährlich einen Umsatz von 2,5 Milliarden Franken.

«Der Kanton St. Gallen hat ein Wanderwegnetz von 4414 Kilometern. Damit ist dieses Netz das viertlängste in der Schweiz – nach Bern, Graubünden und dem Wallis.»

Regierungsrat Mächler erinnerte an Sagen und Märchen, die auf Brückenbauten Bezug nehmen. Sagen, die häufig davon erzählen, dass Teufelspakt im Spiel gewesen sei. So auch als es um den Bau der Teufelsbrücke in der Schöllenenschlucht ging.

«Für den Bau der Hängebrücke am Walserberg hat es zum Glück den Teufel nicht gebraucht»

meinte Mächler, als er auf den Bau der Teufelsbrücke Bzug nahm.

«Gute Zusammenarbeit der Beteiligten»

«Hier am Walserberg hat es eine gute Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde, den Bauunternehmen und den Verantwortlichen für die Wanderwege gebraucht», betonte der Regierungsrat.

Mit Kind und Kegel beschritten die Gäste die neue Hängebrücke über den Lochbach am Walserberg. (Bild: Heidy Beyeler)

Mit Kind und Kegel beschritten die Gäste die neue Hängebrücke über den Lochbach am Walserberg. (Bild: Heidy Beyeler)

Einen unermesslichen Betrag dazu leistete der ehemalige Revierförster Jakob (Köbi) Gabathuler. Das stellte Paul Knupp, Regionverantwortlicher St. Galler Wanderwege aus Gams, am Rande der Veranstaltung gegenüber dem W&O fest.

«Ohne die Beharrlichkeit, den Willen und den Einsatz von Köbi Gabathuler wäre die Brücke über den Lochbach oben auf dem Walserberg wohl kaum zustande gekommen.»

Er sei schliesslich die treibende Kraft gewesen, dass nach dem Abbruch der alten Brücke im Jahr 2014 der wichtige Weg über den Lochbach durch eine neue, stabile Brücke ersetzt wurde.

Zum Abschluss bedankte sich Imelda Stadler, Präsidentin St. Galler Wanderwege, für das Engagement der Gemeinde Wartau und all jener, die sich für die neue Hängebrücke am Walserberg stark gemacht haben.

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