Buchs hat einen neuen Stadtschreiber - ein Glücksfall für beide Seiten

Remo Märk wird neuer Stadtschreiber von Buchs. Er löst Markus Kaufmann ab.

Heini Schwendener
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Markus Kaufmann (links) wird Ende Monat das Rathaus verlassen, sein Nachfolger als Stadtschreiber wird Remo Märk.

Markus Kaufmann (links) wird Ende Monat das Rathaus verlassen, sein Nachfolger als Stadtschreiber wird Remo Märk.

Bild: Heini Schwendener

Ab 1. Mai wird Remo Märk aus Berneck neuer Stadtschreiber und Leiter Administration in der Buchser Stadtverwaltung. Der Stadtrat hat ihn aus 24 Bewerbungen ausgewählt. Der berufliche Werdegang Märks deckt alle Anforderungen ab, welche die Stadt im Stelleninserat formuliert hatte. Da wäre einmal der Verwaltungsbezug: Remo Märk hat eine Verwaltungslehre absolviert und danach an der Universität Freiburg Recht studiert. 2010 erlangte er das Anwaltspatent im Kanton St.Gallen.

«Rechtliches Gewissen» des Stadtrates

Buchs bezeichnet ihren Stadtschreiber «als rechtliches Gewissen», also auch diesbezüglich konnte Märk punkten. Der 40-Jährige war nach seinem Studium für kurze Zeit als Gemeinderatsschreiber und Vormundschaftssekretär für die Gemeinde Berneck tätig – auch das ein Volltreffer in seinem Bewerbungsdossier, dem noch weitere bis dato folgen.

Anschliessend war Remo Märk rund drei Jahre bei der St.Galler Kantonalbank als juristischer Berater «Erbschaften und Steuern» beschäftigt. Und seit Dezember 2014 ist er bei der Stadt St.Gallen angestellt, als Leiter Rechtsdienst in der Direktion Soziales und Sicherheit sowie als Stv. Stabschef.

Daniel Gut spricht von einem Glücksfall

«Die Bewerbung von Remo Märk ist wirklich ein Glücksfall», bestätigt Gemeindepräsident Daniel Gut, vor allem auch unter dem Aspekt der zunehmenden Verrechtlichung der Behörden- und Verwaltungstätigkeit. Auch für Remo Märk war das Stelleninserat der Stadt ein Glücksfall. Unabhängig davon plant er den Bau eines Eigenheims in Buchs und sah sich schon als Pendler von Buchs statt wie bisher von Berneck nach St.Gallen.

Buchs ist Remo Märk schon längst bekannt

Der verheiratete Familienvater von zwei Kindern bewarb sich, wurde gewählt, und ist nun ebenso glücklich wie seine künftige Arbeitgeberin. «Ich freue mich sehr auf Buchs», sagte er zum W&O. Denn die Gemeinde im Werdenberg ist dem Rheintaler, der in Au aufgewachsen ist, längst bekannt: Seine Frau, Linda Rohrer, ist in Buchs aufgewachsen. Ihre Eltern leben noch immer hier.

In Kürze beginnt der Bau von Märks Haus, der Umzug nach Buchs ist für Mitte Jahr vorgesehen. Für die Stadtschreiberstelle hat sich Märk beworben, weil er die Vielfalt der Aufgaben als bereichernd empfindet und weil er gerne in einer Schnittstelle zwischen Bevölkerung, Verwaltung und Politik tätig ist.

Kaufmanns weinendes Auge

Der abtretende Stadtschreiber Markus Kaufmann verlässt Buchs mit einem weinenden Auge. Er habe eine tolle Zeit in einem guten Team auf Seiten der Behörden und der Verwaltung erlebt. Aber jetzt freue sich auf seine neue Herausforderung in der Privatwirtschaft.