Feuerwehr Buchs beförderte einige Mitglieder und verabschiedete andere

Die Feuerwehr Buchs lud am Samstag Angehörige, Partnerinnen, Partner und weitere Gäste zur Jahresschlussfeier im BZB ein.

Hansruedi Rohrer
Merken
Drucken
Teilen
Kommandant Marcel Senn verabschiedete Fritz Freund, Stefan Sereinig und Res Rothenberger (von links) aus dem langjährigen Feuerwehrdienst.Bild: Hansruedi Rohrer

Kommandant Marcel Senn verabschiedete Fritz Freund, Stefan Sereinig und Res Rothenberger (von links) aus dem langjährigen Feuerwehrdienst.Bild: Hansruedi Rohrer

So viele Feuerwehrleute und deren Angehörige habe er noch nie begrüssen können, um gemeinsam das Jahr abzuschliessen, bemerkte am Samstagabend der Buchser Kommandant Marcel Senn in seinen Willkommworten. Im Mittelpunkt der Schlussfeier in der Mensa des BZB stand ein feines Nachtessen, welches auch die eingeladenen Gäste geniessen konnten.

Durchschlagender Erfolg mit der Nacht der offenen Feuerwehrtore

Stadtrat Jules Strub, Präsident der Buchser Feuerschutzkommission, lobte die Feuerwehrangehörigen:

«Wir können ja beruhigt sein, denn ihr seid immer wachsam und bereit.»

Offiziell stattete er ihnen den Dank für die Bereitschaft und den Einsatz im Namen des Stadtrates und der Bevölkerung ab. Im Verlaufe des gemütlichen Abends wurde auch kurz Rückschau und Ausblick gehalten.

Unter anderem war zu erfahren, dass die gesamtschweizerische Nacht der offenen Feuerwehrtore Ende August auch in Buchs ein durchschlagender Erfolg war. Nebst den obligaten Übungen fanden verschiedene anspruchsvolle Kurse statt, wie zum Beispiel der Strassenrettungskurs oder ein «Atemschutz-Samstag».

Einsatztechnisch ein eher ruhiges Jahr

Ansonsten sei das Feuerwehrjahr 2019 in Sachen Einsätzen eher ruhig verlaufen, sagte Marcel Senn. Am Projekt «Florian Futura» zur Schaffung eines Feuerwehr-Zweckverbandes werde im Hintergrund gearbeitet. Die Feuerwehr Buchs ist in vier Züge mit Spezialisten aufgeteilt, dies wird auch im kommenden Jahr so bleiben. «Wir werden hier weitere Erfahrungen sammeln», sagte Senn. Im Kader der Feuerwehr Buchs sei erfreulicherweise guter Nachwuchs vorhanden, verriet er. Es konnten drei Beförderungen zum Unteroffizier ausgesprochen werden; vier Kaderleute erhielten den Grad als Leutnant, und ein Feuerwehrangehöriger wurde zum Oberleutnant befördert.

Nach vielen Jahren aus dem Dienst verabschiedet

An der Schlussfeier gab es auch Verabschiedungen aus dem Buchser Feuerwehrdienst. Besonders geehrt wurden drei Männer mit weit über 20 respektive über 30 Jahren Feuerwehrdienst, welche nun aus der Pflicht entlassen werden konnten. Es sind Fritz Freund, Instruktor und Klassenlehrer; Stefan Sereinig, Chemiewehr (er bleibt der Feuerwehr zum Erstellen von Einsatzplänen noch erhalten) sowie Res Rothenberger, der in seinem Berufsleben aber immer noch mit Hydranten und mit Wasser zu tun hat.

Peter Hanselmann, Leiter Abteilung Sicherheit Stadt Buchs, bedankte sich bei den Feuerwehrleuten vor allem für das Verständnis für neue Vorschriften und für die Bewältigung steter Herausforderungen. Auch Marcel Senn freute sich, dass er hier Feuerwehrkommandant sein darf. Das gehe aber nur dank der Zusammenarbeit aller und dem tollen Arbeitsverhältnis im Kommando.

«Es sind schlichtweg alle daran beteiligt, dass die Feuerwehr Buchs so gut dasteht.»