Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Bauer Peter Frei ist im Glück

Nach mehreren Vizemiss-Titeln nun endlich zuoberst auf dem Podest: Züchter Peter Frei ist, dank seiner Kuh Sereina, der aktuellen «Miss Wildhaus», überglücklich.
Adi Lippuner
Fabienne und Peter Frei mit der Kuh Sereina, der «Miss Wildhaus». (Bild: Adi Lippuner)
Schelle Schötta und Johle gehören zu einer traditionellen Viehschau. (Bild: Adi Lippuner)
2 Bilder

Bauer Peter Frei im Glück

Bei strahlendem Herbstwetter konnten gestern auf dem Viehschauplatz Hof gegen 450 Tiere aufgeführt werden. Die Experten Paul Senn, Gerald Scherrer, Marco Wildhaber und für das Jungvieh Manuel Gämperli hatte die nicht ganz einfache Aufgabe, die Tiere entsprechend den Vorgaben der Braunviehzucht einzureihen. Peter Huser, Präsident der Wildhauser Viehzuchtvereins, sowie alle Helferinnen und Helfer sorgten mit vollem Einsatz für einen reibungslosen Ablauf der Schau. Mit der Kuh Sereina, Besitzer Peter Frei, ging für den engagierten Züchter ein langgehegter Traum in Erfüllung. «Fünfmal habe ich schon die Vizemiss gestellt, nun hat es endlich zum Sieg gereicht.» Diesjährige Vizemiss wurde die Kuh Brüni, Besitzer Jakob Giger.

Vier Generationen Original Braune

Mit der Präsentation der Original Braunen (OB)-Kuhfamilie zeigte Jakob Giger, welche Arbeit in der Viehzucht steckt. «Es braucht viele Jahre, bis eine so komplette Familie, von der Urgrossmutter über die Mutter, die Tochter bis hin zur Enkelin auf dem Platz steht», erklärte Experte Paul Senn dem Publikum. Während am Vormittag, nach der Auffuhr, die Experten die Tiere der einzelnen Abteilungen bewerteten, standen nach der Mittagspause die Spezialpreise auf dem Programm. Fitness-Star wurde Pia von Willi Künzle. Experte Gerald Scherrer, Gams dazu: «Diese Kuh hat den sagenhaften Durchschnitt von nur gerade 18 Zellzahlen, in der Braunviehzucht wird ein Schnitt von 150 angestrebt.»

Bei den Schöneuter jüngere, das sind Kühe, welche in der ersten oder zweiten Laktation stehen, wurde Lena, Besitzer Willi Künzle, Siegerin. Die Kuh Pilomena der Generationengemeinschaft Mühlestein holte sich die Auszeichnung Schöneuter ältere. «Die Kühe sind nicht nur wirtschaftlich, sie sind auch schön», so die Expertenmeinung. «Hoch angesetzte, gut verbundene Euter und die Zitzen regelmässig verteilt und an der tiefsten Stelle des Euters, dies entspricht dem Idealbild und genau solche Kühe sehen wir heute im Ring», lobte Experte Paul Senn.

Als Jungvieh-Champion konnte Mandy, Besitzer Willi Künzle, ausgezeichnet werden. «Es sind kleinste Nuancen, welche über die Platzierung in den vordersten Rängen entscheiden», so die Aussage der Experten. Ganz allgemein könne den Wildhauer Züchtern ein sehr gutes Zeugnis ausgestellt werden. «Sie haben ein Händchen für die Braunviehzucht und schauen gut zu ihren Tieren», betonte Marco Wildhaber.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.