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Bauarbeiten am 13,6 Millionen-Projekt in der ARA Buchs machen rasche Fortschritte

Ausbau und Sanierung der Faul-/Gasanlagen auf dem Areal der ARA in Buchs schreiten voran, war an der Delegiertenversammlung zu erfahren. Die zwei neuen Faultanks sollen Anfang 2020 in Betrieb gehen.
Thomas Schwizer
Der Bau der neuen Faultürmen schreitet voran. Bis zur geplanten Inbetriebnahme im Januar 2020 sind aber noch viele aufwändige und anspruchsvolle Arbeiten zu leisten, damit sie alle Vorschriften und technischen Anforderungen erfüllen können. (Bild: Thomas Schwizer)

Der Bau der neuen Faultürmen schreitet voran. Bis zur geplanten Inbetriebnahme im Januar 2020 sind aber noch viele aufwändige und anspruchsvolle Arbeiten zu leisten, damit sie alle Vorschriften und technischen Anforderungen erfüllen können. (Bild: Thomas Schwizer)

Die oberirdischen Bauarbeiten für den Ausbau und die Sanierung der Faul-/Gasanlagen auf dem Areal der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Buchs-Sevelen-Grabs an der Langäulistrasse in Buchs haben im September 2018 begonnen.

Das von der Bürgerschaft der drei Gemeinden im September 2017 genehmigte Projekt, das auch Massnahmen zum Werterhalt umfasst, macht die ARA fit für die Zukunft.

Trotz Bauarbeiten ein störungsfreier Betrieb

An der Delegiertenversammlung des Abwasserverbandes Buchs-Sevelen-Grabs konnten die Vertreter der drei Trägergemeinden dieses Zweckverbandes am Donnerstag von einem guten Bauverlauf Kenntnis nehmen.

Die Verantwortlichen mit Geschäftsleiter Alain Fischer und Betriebsleiter Thomas Müntener haben im Jahr 2018, trotz umfangreicher Bauarbeiten, den durchgehenden und störungsfreien Betrieb der ARA gewährleistet, wie an der Versammlung deutlich wurde.

Geschäftsleiter Alain Fischer gab einen Überblick über den Stand der Bauarbeiten. Bisher wurden Aufträge für rund acht Millionen Franken vergeben. Der Umbau des Pumpwerks Langäuli an der Sternstrasse habe sich bereits ausgezahlt, war weiter zu erfahren.

Startverspätung teilweise aufgeholt

Die WTO-Bestimmungen machten eine internationale Ausschreibung bestimmter Arbeiten des 13,6-Millionen-Projektes «Ausbau und Erneuerung der Faul-/Gasanlagen sowie Werterhaltungsmassnahmen» auf dem ARA-Areal nötig. Damit waren längere Fristen verbunden, weshalb die Arbeiten verspätet ins Rollen kamen.

Auch dank guter Witterung im Herbst und Winter konnte ein Teil des zeitlichen Rückstandes aufgeholt werden.

Das Ziel, die neuen Faultürme/
Gasproduktionsanlagen im Januar 2020 in Betrieb zu nehmen, bleibt bestehen.

Das war von den Verantwortlichen zu erfahren.

Messungen der Abflussqualität und Klärschlammproben bestätigen, dass im vergangenen Jahr alle Anforderungen der Richtlinien und Verordnungen durchwegs eingehalten werden konnten.

Im Trockenjahr 18 Prozent weniger Abwasser

Im Trockenjahr 2018 war der Wasserzufluss deutlich unter dem Durchschnitt. In der ARA Buchs wurden 18 Prozent weniger Abwasser gereinigt. Die 2,94 Millionen Kubikmeter entsprechen der Wassermenge aus dem extrem trockenen Jahr 2011.

Die Verbrennung des trockenen Klärschlamms führte zu Mehrkosten. Dem stehen bedeutende Einsparungen gegenüber. So musste gegenüber dem Vorjahr nur die Hälfte der Fernwärme bezogen werden, weil der alte Faulraum bereits im Januar 2018 ausser Betrieb genommen wurde. Geschäftsleiter Alain Fischer erwähnte auch die eigene Trafostation, welche die Stromkosten deutlich senke.

61144 Kubikmeter Klärschlamm entwässert

Insgesamt ist der Betriebsaufwand im Jahr 2018 mit 3,9 Millionen Franken rund 380000 Franken unter dem Voranschlag geblieben. Sämtliche Wartungs-, Unterhalts- und Reparaturarbeiten konnten von den ARA-Mitarbeitern selbst erledigt werden.

Weil die Vorentwässerung und Faulung wegen der Neuerstellung von zwei Faultürmen nicht möglich war, wurde der gesamte Klärschlamm direkt über die Dekanter entwässert und in Mulden der benachbarten KVA Buchs zur Verbrennung zugeführt. Insgesamt wurden in der ARA Buchs 61144 Kubikmeter Schlamm entwässert.

Die ARA-Führung und -Mitarbeiter erhielten an der von Verbandspräsident Daniel Gut geleiteten Delegiertenversammlung für ihren, mit den umfangreichen Bauarbeiten verbundenen, Sondereinsatz ein spezielles Lob.

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