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Bahnhofstrasse seit 1980: Auf dem Weg zum neuzeitlichen Zentrum Buchs

150 Jahre Bahnhofstrasse, Teil 4: Seit 1980 veränderte sich die Strasse kontinuierlich. Die ursprünglichen Bauten sind bald an einer Hand abzuzählen. Man spricht von der Einkaufsmeile.
Hansruedi Rohrer
Das Einkaufszentrum in einer Aufnahme vom 30. Mai 1998. (Bilder: Archiv Hansruedi Rohrer)
Die Gross-Überbauung «Blickpunkt» ist ein geglücktes, städtebauliches Element.
«D Gass» als Treffpunkt mit zahlreichen Aktionen.
Ein auch in den 1980er-Jahren vertrautes Bild.
Buchs in noch späterer Zukunft? Ein Illustrator hat es um das Jahr 1920 jedenfalls so gesehen. Bilder: Archiv Hansruedi Rohrer
5 Bilder

150 Jahre Bahnhofstrasse Buchs

Der Charakter der alten Bahnhofstrasse verabschiedete sich seit den 1980er-Jahren stetig. Buchs zählte im Dezember 1980 schon 9080 Personen. Die Neuzeit forderte grössere Neubauten, schon des immensen Quadratmeter-Preises wegen. Aber nicht nur: die Gesellschaft veränderte sich ebenfalls und damit die Einkaufsgewohnheiten.

Einkaufen unter dem Motto: «Lädele unter einem Dach»

So hatte zum Beispiel die Ledrag an der oberen Bahnhofstrasse ausgedient. Das alte, aber mächtige Gebäude, wurde im Jahr 1980 abgerissen, um dem Geschäftshaus der Berner Lebensversicherungsgesellschaft (Bernerhaus) Platz zu machen.

Und praktisch gegenüber konnte am 24. März 1982 das neue Geschäftshaus «Parkhof» eingeweiht werden. Es stand unter dem Motto «Lädele unter einem Dach». Damit erhielt das Einkaufszentrum Buchs einen bemerkenswerten, neuen Akzent.

Es wurde festgehalten, dass mit der Gestaltung und Bepflanzung der Anlage ein Beitrag zu einem «wohnlichen» Buchs geleistet wurde. Für eine gesunde Entwicklung eines Gemeinwesens brauche es nicht nur Parkanlagen und Bäume, sondern auch Risikobereitschaft und geschäftliche Initiative, hiess es.

Allerdings: An jener Stelle befand sich bisher ein Pärklein mit Bäumen und Sommerhaus des einstigen Dr. Fritz Rohrer. Es war das «Rohrer-Pärkli». Die Bürgerschaft der Politischen Gemeine hatte damals den Ankauf dieser Parklandschaft aus finanziellen Erwägungen abgelehnt.

Kleider statt Lebensmitteln

Auch die 1990er-Jahre waren prägend für die Bahnhofstrasse mit dominanten Neubauten. Gleichzeitig wurde vom «Lädelisterben» an der Bahnhofstrasse gesprochen. Am 27. Januar 1990 schlossen dort nämlich die beiden letzten Lebensmittelgeschäfte, nachdem das Pflaster für die Lebensmittelbranche an dieser Strasse zu teuer wurde. Es waren die Filiale der Molkerei Buchs und jene der Metzgerei Spiess. Es lag nicht nur am mangelnden Umsatz, vor allem die hohen Mietzinsen bedeuteten das Aus.

Danach zog einmal mehr ein Kleidergeschäft ein. Neues Gesicht für die Bahnhofstrasse Die neuen Städtebauten «City» (Eröffnung Oktober 1994) und «Passage» (Eröffnung Oktober 1996) deuteten auf das künftige «Gesicht» der Bahnhofstrasse hin. Am 17. Februar 1995 konnte auch das grosse Mobiliar-Geschäftshaus offiziell eröffnet werden.

Städtebauliche Planung schrittweise umgesetzt

Gegen Ende des Jahres 1995 wurde das Zentrum im Bereich City und Coop im Rahmen einer städtebaulichen Planung umgestaltet. Bäume, Bodenbelag, Beleuchtung, Sitzgelegenheiten und schliesslich beschauliches Flanieren sollten da zusammenspielen.

Es war ein erster Abschluss jener Überlegungen, welche mit der Einsetzung der Zentrumsplanungskommission im Jahre 1982 begannen. Die Zukunft war definitiv angekommen.

Heute prägen die Überbauungen «Blickpunkt», «Vögele» und «gmg» mit «dr Gass» das städtebauliche Bild.

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