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Eine Ausstellung im Werdenberg auf den «Spuren der Zeit»

In der Galerie im Haus 7 im Städtchen Werdenberg zeigt die pensionierte Kindergärtnerin Margareta Bissig verschiedene Werke, bei denen sie sich auch von Rost künstlerisch inspirieren liess.
Margaretha Bissig stellt in der Galerie im Haus 7 aus. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Margaretha Bissig stellt in der Galerie im Haus 7 aus. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Die in Schwanden im Kanton Glarus wohnhafte Künstlerin zeigt in der Städtli-Galerie bis 18. August täglich von 13 bis 17 Uhr einige ihrer besonderen Bilder. Seit Jahren ist sie fasziniert von der Vergänglichkeit verschiedener Materialien. Diese sammelt sie denn auch und verwendet sie für ihre Collagen, Montagen, Assemblagen (dreidimensionale Collagen), Skulpturen oder Reliefs. Margareta Bissig interessiert sich vor allem für alte Bleche und Eisenteile, Erde, Sand, morsche Hölzer und ausrangierte Alltagsgegenstände. Diese integriert sie in die Bilder. Dabei prägen rostbraun und erdfarben die Werke. In der Umsetzung zu Kunstwerken erweist sich Margareta Bissig als Kennerin der Materialien. Sie lässt die Werkstoffe aber auch mit Gefühl und Witz ineinander verschmelzen. Pointen und Kontraste sind unschwer zu erkennen.

Margareta Bissig begann einst mit Künstlerpuppen und wandte sich vor 20 Jahren vermehrt dem Malen zu. Zunächst entstanden Aquarelle, Acrylwerke und Bilder in Mischtechniken. Dann kamen Collagen hinzu, und seit einigen Jahren entstehen immer mehr Montagen und Skulpturen.

Erfolge am Grabserberg gefeiert

Die in Braunwald aufgewachsene Glarnerin hat noch einen besonderen Bezug zum Werdenberg: nicht nur kennt sie Freunde und Bekannte hier, als Greth Bissig war sie einst als Skirennfahrerin Mitglied beim Ostschweizerischen Skiverband OSSV. Sie erinnert sich gut, als sie zu jener Zeit einmal am Grabserberg den Titel als Ostschweizer Meisterin im Slalom feiern durfte. Sie absolvierte später das Kindergärtnerinnen-Seminar in Ebnat-Kappel und war acht Jahre lang in diesem Beruf in Altstätten tätig. Mit der Ausstellung «Spuren der Zeit» will die pensionierte Kindergärtnerin aber auch künstlerisch die Vergänglichkeit materiellen Überflusses andeuten.

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