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Ausbau der Grabser Datenautobahn startet

Bei der Trafostation Unterdorf haben am Freitag die am Bau des Glasfasernetzes in der Gemeinde Beteiligten gemeinsam den Spatenstich für das 9,5-Millionen-Projekt vorgenommen. Es wird in fünf Etappen bis 2023 realisiert.
Thomas Schwizer
Der Regenschauer am Spatenstich konnte die gute Laune der Beteiligten nicht trüben. (Bild: Thomas Schwizer)

Der Regenschauer am Spatenstich konnte die gute Laune der Beteiligten nicht trüben. (Bild: Thomas Schwizer)

«Grabs freut sich auf eine schnelle digitale Zukunft», sagte Gemeindepräsident Niklaus Lippuner am Spatenstich für das Grossprojekt. Vertreter der Gemeinden Grabs und Buchs, der technischen Betriebe Grabs (TBG), des EW Buchs sowie der an Planung und Bau beteiligten Unternehmen freuten sich über «dieses schöne Beispiel regionaler Zusammenarbeit», sagte der Buchser Stadtpräsident Daniel Gut.

Gemeindepräsident Niklaus Lippuner: «Weil wir alle am gleichen Strick gezogen haben, ist heute ein Tag zum Feiern.»

Das Glasfasernetz soll in fünf Phasen bis Mitte 2023 realisiert werden. Dabei wurde die Bauzone in fünf Abschnitte aufgeteilt. Beim ersten, mit dem Spatenstich begonnenen Ausbauschritt wird das Industrie- und Gewerbegebiet im Unterdorf ans Glasfasernetz angeschlossen, danach folgen vier weitere Ausbauschritte. Mit dem Bau des Glasfasernetzes ist die Gemeinde Grabs zumindest für die nächsten 25 Jahre gerüstet, schreiben die TBG.

50 Mal schnellere Datenübertragung

Der Bedarf an schnellen Netzen für den Internetzugang und die Nutzung neuer Dienstleistungen der Telekommunikation ist in den letzten Jahren markant gestiegen. Das gleiche gilt für die Unterhaltskosten der inzwischen veralteten Komponenten. Das rund 20 Jahre alte herkömmliche Coax-Netz stösst technologisch an seine Grenzen.

Das Glasfasernetz, das nach dem Spatenstich von gestern Freitag nun etappenweise umgesetzt wird, lässt einen rund 50 Mal schnelleren Datenaustausch zu. «Damit bleibt Grabs im digitalen Zeitalter ein attraktiver Standort für die Bevölkerung und Wirtschaft», sagt Robert Hutter, Projektleiter Strom/CATV der TBG. Diese können als Eigentümer der Datenautobahn weiterhin über die wichtigste Kommunikations-Infrastruktur befinden.

Stadtpräsident Daniel Gut: «Das Projekt ist ein schönes Beispiel regionaler Zusammenarbeit»

Für den Bau des Glasfasernetzes werden keine Steuergelder verwendet. Die Investitionskosten von 9,5 Millionen Franken werden über die technischen Betriebe, respektive über die Gebühren von den CATV-Kunden, finanziert und amortisiert.

Technische Betriebe Grabs und EW Buchs sind Partner

Die Umstellung vom Coax-Netz auf das Glasfasernetz verursacht für die Hauseigentümer keine Kosten. Die bestehende Infrastruktur im Haus kann weiter verwendet werden. Sie wird durch die TBG an der jetzigen Übergabestelle mit einer Node angeschlossen. Die bestehenden Anschlüsse können also mit einer höheren Datenmenge genutzt werden. Neue, ergänzende oder zusätzliche Anschlüsse sind Sache des Eigentümers.

Die rasante technologische Entwicklung im Kommunikationsbereich macht den Betrieb und Unterhalt moderner Netze immer komplexer. Die Betriebskommission und die Leitung der TBG seien dankbar, «dass wir mit dem EW Buchs einen Partner auf gleicher Augenhöhe gefunden haben», betonte TBG-Leiter Marco Gantenbein am Spatenstich.

Es sei richtig und wichtig, dass man das Glasfasernetz selber baue. Mit dem EW Buchs verfüge man über einen vertrauten, erfahrenen Partner mit der entsprechenden Grösse und Fachkenntnis für den Betrieb und Unterhalt des neuen Netzes. TBG und EWB sind bereits beim Betrieb und Unterhalt des heutigen Grabser Kabelnetzes Partner.

Auch EW Buchs investiert 2,9 Millionen Franken

Das EWB erfülle alle Anforderungen für die Aktivkomponenten (Layer 2) und sei bereit, die nötigen Investitionen vorzunehmen, stellen die TBG fest. Der Layer 2 stellt den Transport von Daten zwischen Teilnehmer und Provider sicher. Die TBG bauen und unterhalten also die Datenautobahn und das EWB stellt den Transport der Daten und die Versorgung mit den Daten sicher.

Um der Kundschaft die Signallieferung der verschiedene Kommunikationsdienstleistungen wie TV-Signal und den Rii-Seez-Net-Produkten in einer hohen Qualität zu garantieren, investiert das EWB rund 2,9 Millionen Franken.

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