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Aus dem fantastischen Skizzenbuch der Buchserin Constanza Filli Villiger

Ams Samstag fand die Ausstellung «Quo vadis» von und mit Constanza Filli Villiger im Museümli statt.
Hansruedi Rohrer
Constanza Filli Villiger bespricht mit Besucher Sepp Köppel ein Kunstwerk an der Museümli-Ausstellung. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Constanza Filli Villiger bespricht mit Besucher Sepp Köppel ein Kunstwerk an der Museümli-Ausstellung. (Bild: Hansruedi Rohrer)

Um punkt zehn Uhr öffneten die IG-Museümli-Mitglieder das Tor zur neuen Ausstellung im kleinen Altendorfer Kulturtreffpunkt bei der Mühle Senn, um die Tür später, um punkt 18 Uhr, wieder zu schliessen. Denn eintägige, achtstündige Ausstellungen sind die Eigenheit und das inzwischen bekannte Markenzeichen des Museümli.

Eine märchenhafte Spur

Zwischen den beiden Zeitmarken gab es am Samstag diesmal eine fantastische Reise durch das Skizzenbuch der gebürtigen Engadinerin und seit langem in Buchs wohnhaften Illustratorin Constanza Filli Villiger zu sehen. Mit den Zeichnungen zog sich auch eine märchenhafte Spur durch das Museümli. An dessen Eingangspforte war zu lesen: «Eine Brise Science Fiction und ein Hauch Märchen – ihre Zeichnungen sind bizarre Erzählungen mit offenem Ein- und ebensolchem Ausgang. Die Gestalterin Constanza Filli Villiger lässt sich beim Zeichnen von ihren ureigenen Formen und Themen führen.»

Die Künstlerin hat die Kunstgewerbeschule Zürich und das Werklehrerseminar besucht. Sie illustrierte Schul- und Geschichtenbücher, darunter auch eine romanische Lesefibel und die romanische Ausgabe der Märchen der Gebrüder Grimm. Sie schuf Bilder für viele Fabeln und Sagen. Dabei sei an die Ausgabe «Sagenhaftes Werdenberg» des Werdenberger Jahrbuchs 2013 erinnert.

«Illustrieren heisst, Geschichten behutsam und genau aufs Wesentliche zu reduzieren, um sie dann in der eigenen Welt neu zu interpretieren und in einer neuen Sprache wiederzugeben»,

sagt Constanza Filli Villiger. Dabei schärft und erweitert sie ihre bildnerische Sprache in immer neuen Ausdrucksformen, und sie experimentiert auch mehrdimensional.

Surreal angehauchte Bilderwelten

Sie meint auch: «Wir erfahren viel über uns, wenn wir unsere Gedanken und Gefühle wandern lassen; nicht wissen zu wollen, wohin es geht und wie es weitergeht, macht leicht und frei.» Im Museümli waren so eine ganze Reihe surreal angehauchte Bilderwelten, in schwarz-weissen Strichen ausgeführt, und ein entsprechendes Kunstwerk am Boden zu bestaunen. Das machten denn auch zahlreiche und begeisterte Vernissage-Gäste an der 31. Ausstellung in der kleinen, im April 2012 eröffneten Kulturstätte, die einst ein EW-Maschinenraum war.

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