Wenn im Altersheim der Lift revidiert werden, entstehen Herausforderungen

In den vergangenen zwei Wochen haben sechs Zivilschützer das Team vom Haus Wieden unterstützt, damit die Aufzugs-Revision ohne grössere Auswirkungen auf die Bewohner durchgeführt werden konnte.

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Frau Boggia auf der zehnminütigen Fahrt in den vierten Stock
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Mario Wüest auf einem Spaziergang mit einer Bewohnerin

Frau Boggia auf der zehnminütigen Fahrt in den vierten Stock

Als klar war, dass der Aufzug im Haus Wieden revidiert werden muss und dieser dadurch für mehrere Tage ausfallen würde, hat sich Heimleiterin Domenica Schnider bei Peter Hanselmann, Leiter Bereich Sicherheit und Koordination des Bevölkerungsschutzes, gemeldet. Schnell und unkompliziert konnte der erste Einsatz im Haus Wieden mit Zivilschützern aus dem Bereich «Schutz und Betreuung» organisiert werden.

Die Hauptleitung für diesen Einsatz übernahmen der Kommandant der Zivilschutzorganisation Werdenberg Süd, Mario Caluori, und vor Ort der Zugführer Mario Wüest. Dieser musste sich zusammen mit Elisabeth Schindler, Leitung Aktivierung und Alltagsgestaltung im Haus Wieden, mit Fragen wie den folgenden auseinandersetzen:

•  Wie können wir die 30 Bewohner aus dem ersten bis vierten Stockwerk ohne «Treppenliftstau» befördern?

•  Welche Abläufe können wir anpassen, damit möglichst wenig Treppenliftfahrten nötig sind?

•  Wie können wir die Bewohner und das Team des Hauses Wieden weiter unterstützen, damit diese zwei Wochen – trotz Einschränkungen – möglichst positiv erlebt werden?

Zivilschutz-Einsatz war fürs Team eine Erleichterung

Das Team Wieden und die Zivilschützer haben Antworten gefunden und konnten mit zusätzlichem Unterhaltungsprogramm und Esstischen auf den Stockwerken die Herausforderungen bestens meistern. Weiter halfen die «Betreuer» in der Logistik, bei den Hauswirtschaftsarbeiten und sorgten mit Spaziergängen dafür, dass die Bewohner trotz Einschränkungen möglichst viel an der frischen Luft sein konnten.

Für das Team und die Bewohner des Hauses Wieden war die Unterstützung durch den Zivilschutz eine grosse Erleichterung, da sie ohne diese sicher nicht wie gewohnt die übliche Zeit für ihre täglichen Abläufe gehabt hätten. Für die Betreuer vom Zivilschutz war es ein bereichernder, abwechslungsreicher und sinnvoller «Übungseinsatz».

Bereichsleiterin Elisabeth Schindler wie auch die Heimleiterin Domenica Schnider waren sehr zufrieden mit der Zusammenarbeit und sprechen bereits von weiteren möglichen gemeinsamen Einsätzen. (pd)