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Aufwärtstrend für Raiffeisenbank Obertoggenburg hält an

Eine Dividende von drei Prozent, erstmaliges Überschreiten der Millionengrenze beim Gewinn und «volles Haus», prägten die Generalversammlung der Raiffeisenbank Obertoggenburg.
Adi Lippuner
Eingangskontrolle zur Generalversammlung der Raiffeisenbank Obertoggenburg in der Tennishalle Unterwasser. (Bild: Adi Lippuner)

Eingangskontrolle zur Generalversammlung der Raiffeisenbank Obertoggenburg in der Tennishalle Unterwasser. (Bild: Adi Lippuner)

842 Genossenschafter und eine stattliche Zahl Gäste strömten am Freitagabend in die Tennishalle in Unterwasser. Empfangen wurde die Raiffeisen-«Familie», wie sie Verwaltungsratspräsident Markus Hobi nannte, vom gesamten Team der Regionalbank. Zu Blasmusikklängen, gespielt von der Musikgemeinschaft Alt St. Johann-Stein unter der Leitung von Edi Hehli konnte ein Platz an den festlich gedeckten Tischen ausgesucht werden.

Letztmals berichtete Ernst Zwingli als Vorsitzender der Geschäftsleitung über die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres. Er hat, per 1. April, die Leitung der Raiffeisenbank Obertoggenburg nach 33 Jahren an seinen Nachfolger, Thomas Bleiker, übergeben. Die Kundeneinlagen konnten um 2,3 Prozent, auf 505,2 Millionen Franken gesteigert werden. Im Hypothekargeschäft wurde eine Zunahme von 5,4 Prozent auf 558,9 Franken verzeichnet. Die Bilanzsumme liegt bei 654 Millionen Franken und erstmals überschritt der Jahresgewinn mit 1,05 Millionen Franken die magische Grenze der siebenstelligen Zahl. Die Verzinsung der Anteilscheine bleibt bei drei Prozent.

Die Genossenschafter stimmen allen anstehenden Geschäften zu. (Bild: Adi Lippuner)

Die Genossenschafter stimmen allen anstehenden Geschäften zu. (Bild: Adi Lippuner)

Mehr Mitglieder als Einwohner

Markus Hobi betonte, dass die Raiffeisen-«Familie» erstmals mehr Mitglieder habe, als es Einwohner im Einzugsgebiet der Regionalbank gebe. Möglich mache dies die Tatsache, dass auch Personen mit Wohnsitz ausserhalb des Obertoggenburgs der Bank ihr Vertrauen schenken. Zum wirtschaftlichen Umfeld war zu hören: «2018 war ein turbulentes Jahr. Die Konsequenzen aus gemachten Fehlern wurden und werden immer noch gezogen.»

Die Führungsetage sei vollständig umgepflügt worden und nun gelte es, das Feld gemeinsam zu pflegen, von Unkraut frei zu halten um künftig gute Ernten einbringen zu können. Die aktuelle Entwicklung, vor allem mit Blick auf die sehr tiefen Zinsen, sieht Markus Hobi kritisch. «Vor allem, wenn aus spekulativen Überlegungen, und nicht um langfristig zu investieren, gebaut wird. Erste Anzeichen sind der Anstieg des Leerwohnungsbestandes. Hier tragen auch die Banken eine grosse Verantwortung.» Für die Zukunft wünscht sich der Präsident des Verwaltungsrats:

«Bleiben wir am Boden, bleiben wir verbunden mit der Scholle und verlieren wir die Bodenhaftung nicht.»

Nach dem offiziellen Teil durfte die Raiffeisen-«Familie» den Abend bei Speis und Trank, aber auch musikalischer und humorvoller Unterhaltung geniessen. Das Churfirstenchörli, Leitung Katja Bürgler-Zimmermann, erfreute mit Darbietungen und der Comedian Fabian Unteregger zog das Publikum in seinen Bann.

Rita und Ernst Zwingli mit Markus Hobi, Präsident des Veraltungsrats der Raiffeisenbank Obertoggenburg bei der Übergabe der Noten «Eine für de Kässeli Ernst». (Bild: Adi Lippuner)

Rita und Ernst Zwingli mit Markus Hobi, Präsident des Veraltungsrats der Raiffeisenbank Obertoggenburg bei der Übergabe der Noten «Eine für de Kässeli Ernst». (Bild: Adi Lippuner)

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