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Auftaktsieg für Schweizer Meister Squashclub Grabs

Das 4:0 des Squashclub Grabs über Pilatus Kriens täuscht: Es war eine enge Angelegenheit.
Robert Kucera
Ein Fünf-Satz-Sieg beim Debüt im Grabser Dress: Valentin Rapp. (Bild: Robert Kucera)

Ein Fünf-Satz-Sieg beim Debüt im Grabser Dress: Valentin Rapp. (Bild: Robert Kucera)

Grabs beherrscht die souveränen 4:0-Erfolge wie aus dem Lehrbuch. Doch Grabs kann auch Drama und seine Fangemeinde auf der Tribüne innert zwei Stunden um zwei Jahre altern lassen, wie das Spiel am Donnerstagabend gegen Pilatus Kriens aufgezeigt hat.

Zwar gewannen am Ende die Werdenberger ihr Heimspiel standesgemäss mit 4:0. Doch die Innerschweizer waren nahe dran, dem Meister ein Bein zu stellen. Auffallend: Alle vier Grabser haben den Start in ihre Partien verpatzt. Das erste Duo, Rudi Rohrmüller und Simon Vaclahovsky, musste einem 0:1- Rückstand nachrennen, Valentin Rapp und Luca Wilhelmi drehten gar einen 0:2-Satzrückstand zu ihren Gunsten.

Mit neuer Position im Court die Wende eingeleitet

«Ich habe gewusst, was auf mich zukommt. Ich kenne Cédric schon lange», sagt Valentin Rapp über seinen Krienser Gegner. Doch dass es zu einem 0:2-Rückstand kommt und er dann noch mit 3:2 gewinnt – davon ging der Deutsche nicht aus. Um ein Haar wäre sein Debüt im Grabser Dress misslungen.

Es sah sogar nach einer Niederlage nach Sätzen aus. Rohrmüller und Vaclahovsky beendeten praktisch gleichzeitig ihre Partien mit 3:1-Siegen. Doch dann verloren Wilhelmi und Rapp die ersten zwei Sätze. Der Vorteil lag nun bei Kriens. Besonders in der Partie zwischen Rapp und Kuchen sprach nicht mehr viel für Grabs.

Doch dann schickte sich das Duo an, das Spiel zu drehen. Erst Wilhelmi, dann Rapp holten sich Satz Nummer drei. Die Spannung im Squashcenter stieg förmlich an. Als Wilhelmi dann zum 2:2 ausglich, hatte Grabs das Remis und den Zusatzpunkt auf sicher. Rapp zog sogleich nach und als er den Court für den Entscheidungssatz betrat, hatte Wilhelmi mit einem Blitzstart bereits die Weichen auf Sieg gestellt. Rapp machte in der Folge den vierten Sieg klar.

«Ich war am Anfang ein bisschen nervös», äussert sich der Neo-Grabser zu seinem Spiel. «Ich habe zwar gut gespielt. Doch die etwas schlechteren Bälle wurden sofort attackiert.» Besonders im ersten Satz (2:11) hatte Kuchen seine besten Momente. Ausschlaggebend für die Wende war, dass Rapp seinen Standort im Court veränderte.

«Wer weiter vorne positioniert ist, der spielt die Volleys, der diktiert das Spiel und bringt den Gegner zum Laufen»,

erklärt der Deutsche seine neue Marschroute. Er zwang seinem Kontrahenten mehr und mehr sein Spiel auf. «Mehr direkte Punkte zu machen, wäre zwar schön gewesen. Doch die Taktik war, mit wenig Risiko zu spielen und den Gegner konditionell mürbe zu machen. Aber am Ende war ich ebenfalls kaputt. Jetzt bin ich froh, dass es geklappt hat.»

Valentin Rapp ist in Grabs bestens aufgenommen worden und nach seiner Feuertaufe ist er definitiv angekommen. Nach dem Abstieg von Vitis Schlieren hat er sich umgesehen, wo er seine Karriere in der Schweiz fortsetzen kann. «Grabs war das geeignetste Team», begründet er seinen Entscheid. Vom Wohnort seines Vaters, Tettnang, ist es nicht weit. «Jetzt bin ich glücklich, dass ich hier bin. Ich verstehe mich gut mit den Leuten, es herrscht ein guter Zusammenhalt.»

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