FDP Werdenberg startet ins Wahljahr

Kürzlich fand die Neujahrsbegrüssung der FDP Werdenberg statt. Der politische Start war gleichzeitig Auftakt zum Wahljahr 2019.

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Esther Hagmann, Jeanette Mösli, Susanne Vincenz-Stauffacher und Katrin Frick (von links). (Bild: PD)

Esther Hagmann, Jeanette Mösli, Susanne Vincenz-Stauffacher und Katrin Frick (von links). (Bild: PD)

(wo/pd) Präsident Christian Lippuner durfte rund 40 FDP Mitglieder begrüssen und bedankte sich bei der Schulpräsidentin Katrin Frick für das Gastrecht. Als besonderen Gast begrüsste Lippuner die im Dezember vergangenen Jahres einstimmig nominierte Ständeratskandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher. Gastgeberin Katrin Frick erläuterte in ihrer Begrüssung kurz das schulische Kinderbetreuungsangebot der Stadt Buchs, wovon die Tagesstrukturen Hanfland ein Teil seien. Als zusätzliche Begrüssung erhielten die Werdenberger Freisinnigen von Kindern der Musikschule Werdenberg gekonnt vorgeführte klassische Ständchen.

FDP-Ständeratskandidatin stellt sich vor

Tags zuvor an der kantonalen Delegiertenversammlung der FDP im BZB ebenfalls in Buchs zu Gast, besuchte die FDP Ständeratskandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher die Neujahrsbegrüssung der FDP Werdenberg. Die selbstständige Abtwiler Rechtsanwältin nutze die Gelegenheit, ihre Person und Motivation für die Kandidatur den Werdenberger Freisinnigen persönlich vorzustellen. Die Kantonsrätin sei eine konsensorientierte Politikerin, die sich neben ihrer beruflichen Tätigkeit sozial zum Wohl von Schwächeren engagiere. Als Pfeiler des Schweizer Wohlstands sieht die Juristin wirtschaftliche Themen wie das duale Bildungssystem mit sehr gut ausgebildeten Menschen, aber auch eine innovative Politik zu Gunsten der exportorientierten Ostschweizer Wirtschaft sowie die Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen zum europäischen Wirtschaftsraum. Zudem sei eine verträgliche und zukunftsfähige Sozialpolitik ein wichtiger Bestandteil für die Zukunft unseres Landes. Gerade die Verbindung von Wirtschaft und Sozialem zeige sich hier bei der Tagesstätte Hanfland.

Referat über ausserfamiliäre Kinderbetreuung

Nach der passenden Überleitung stellten Jeanette Mösli, stellvertretende Präsidentin der Interessengemeinschaft (IG) Kinderbetreuung Werdenberg-Sarganserland, und Esther Hagmann, Schulratspräsidentin Sevelen, das regionale Angebot der Kinderbetreuung vor. Das Referat stand unter dem Titel «Vereinbarkeit von Familie und Beruf», welcher das Thema ausserfamiliäre Kinderbetreuung auf den Punkt bringt. Persönliche, berufliche und familiäre Bedingungen führen zu einer immer grösser werdenden Nachfrage nach Kinderbetreuung in und ausserhalb der Schule. So wurden in den letzten Jahren viele Vereine gegründet, die sich um die Kinderbetreuung mit Kindertagesstätten (Kitas), Schülerhorten und Mittagstischen kümmern. Aber auch eine Bereitstellung von Tagesstrukturen direkt durch Gemeinden wie in Sevelen und Buchs sei eine weitere Variante in der Region.

Im Werdenberg würden aktuell über 100 Plätze in Tagesstätten von Kindern im Vorschulalter belegt. Bei Kindern im Schulalter würden rund 100 Betreuungsplätze in Tagesstrukturen und etwa 200 Plätze an einem Mittagstisch genutzt. Zudem würden rund 100 Kinder im Vorschul- und Schulalter bei Tagesfamilien betreut. Und bei den Aufzählungen seien die Firmen-Kitas noch nicht miteingerechnet. Festzustellen sei jedoch, dass die Nachfrage laufend zunehme. Das Bedürfnis nach ausserfamiliärer Kinderbetreuung zeige, wie wichtig das Angebot für die persönlichen Berufsmöglichkeiten von Eltern sowie wegen dem Fachkräftemangel für die Wirtschaft sei.