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Assoziationen von Kantischülern zum Begriff Heimat

Rund 60 Schülerinnen und Schüler der Kanti Sargans interpretieren den Begriff Heimat anhand einer Bilderausstellung im Fabriggli. Am Mittwoch fand die Vernissage statt. Die Bilder sind bis Ende Jahr zu sehen.
Heidy Beyeler
An der Vernissage im Fabriggli wurde über die gelungenen Bilder und Worte zum Thema Heimat diskutiert. (Bild: Heidy Beyeler)

An der Vernissage im Fabriggli wurde über die gelungenen Bilder und Worte zum Thema Heimat diskutiert. (Bild: Heidy Beyeler)

Was bedeutet Heimat? Diese Frage generiert Varianten von Heimatgefühlen. Das machen Kantonsschüler mit ihren Werken zum Thema Heimat deutlich. Den Jugendlichen ist es gelungen, auf hervorragende Weise das Gefühl von Heimat in Wort und Bild mit der Typo-Fotografie-Technik zu vermitteln. Sensibel und sehr persönlich gingen sie das Thema an.

«Wunderschön beschrieben»

Einige Schüler hörten sich Lieder von Martina Hug von der CD «Ich hab’ kein Heimatland» an und liessen sich durch die Musik inspirieren, andere wollten sich dadurch nicht beeinflussen lassen zur bildlichen Umsetzung des Begriffs Heimat. Das erklärte Lehrer Urs Kobelt, Bildnerisches Gestalten, Kantonsschule Sargans. Etwa die Hälfte der Schüler blieb der Vernissage fern.

Die Anwesenden diskutierten angeregt in Gruppen und tauschten ihre Gefühle aus darüber was sie als Heimat empfinden. Mit ihrer Laudatio würdigte Ruschka Engler, Verantwortliche Bildgalerie Fabriggli, die jungen Künstlerinnen und Künstler mit den Worten: «Aus meiner Sicht ist es eine ganz persönliche Ausstellung. Ich bin beeindruckt von den Arbeiten», wandte sie sich den Ausstellern zu. «Jede und jeder von euch hat seine Heimat mit Worten und wunderschönen Bildern beschrieben.»

«Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl»

Die Werke laden die Betrachter geradezu dazu ein, sich selber mit dem Begriff Heimat auseinanderzusetzen. Die Fotos entstanden häufig mit Sujets aus der Natur (Berge, Landschaften, Alpenrosen oder der Ozean). Künstlerinnen und Künstler teilen Aussagen wie «Heimat ist kein Ort, sondern ein Gefühl». Gefühle wie Freiheit, Liebe, Glück, sich selber sein, willkommen sein, Schmerzen vergessen, Träume wahr werden lassen bedeuten für viele Heimat, wie Ruschka Engler beim Betrachten der Bilder feststellte.

«Über einem persönlichen Foto steht eine persönliche Botschaft – geschrieben in persönlicher Handschrift. Heimat ist dort, wo man wohnt, wo man Freunde hat, wo man Pferde wiehern hört, wo es nach Bahnhof riecht, wo man den Gonzen sieht; Heimat bedeutet die Adresse auf Postkarten, Bad Ragazer Luft, Kaffeemaschine … Dadurch sind kostbare, einzigartige Kunstwerke zum Thema Heimat entstanden.»

Im Anschluss an die feierliche Präsentation von Ruschka Engler diskutierten die Ausstellungsbesucher ausgiebig über den Begriff Heimat, der in unterschiedlicher Vielfältigkeit bedeutungsvoller nicht sein könnte. Das Thema wurde in Anlehnung zum Konzert von Martina Hug und dem Duo Ranas gewählt. Das Konzert mit dem Titel «Ich hab’ kein Heimatland» findet morgen Samstag um 20 Uhr im Fabriggli statt. Heidy Beyeler redaktion@wundo.ch

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