Armee gibt Entwarnung für «Schimmelmasken», die auch im Lukashaus Grabs verwendet wurden

Mitarbeitende vom Lukashaus in Grabs trugen zu Beginn der Coronapandemie Masken aus dem Armeebestand, der später wegen Pilzbefall zurückgerufen wurden. Expertenberichte geben nun Entwarnung.

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Lukas-Mitarbeitende trugen Masken aus dem betroffenen Armeebestand.

Lukas-Mitarbeitende trugen Masken aus dem betroffenen Armeebestand.

Ennio Leanza / KEYSTONE

(wo)  Zu Beginn der Coronakrise hat der Bund an Grossverbraucher Masken aus dem Vorrat der Pandemievorsorge von 2007 verteilt. Etwas später hat er diese wegen Spuren von Pilzbefall vorsorglich zurückgerufen. Auch Mitarbeitende des Lukashaus in Grabs trugen Masken aus diesem Armeebestand (der W&O berichtete).

Wie die Schweizer Armee nun in einer Mitteilung schreibt, gibt es Entwarnung. Zwei unabhängig in Auftrag gegebene Analysen beurteilen mögliche gesundheitliche Risiken durch das Tragen der betroffenen Schutzmasken als unwahrscheinlich.

Atemluft in der warmen Jahreszeit ist eine höhere Belastung

Der Verantwortliche Prof. Dr. med. Andreas Widmer hält fest: «Eine gesundheitliche Gefährdung durch die 0,65 Prozent positiver Proben ist nicht nachweisbar, auch ein Risiko einer allergischen Reaktion durch Einatmen von Sporen ist extrem unwahrscheinlich, da die Exposition durch die Atemluft in der warmen Jahreszeit eine höhere Belastung der Lunge darstellt als durch das Einatmen durch diese Masken.»

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