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Arbeitslosigkeit ist im Werdenberg leicht gestiegen

Ende Januar waren im Kanton St. Gallen 10 242 Stellensuchende bei einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum gemeldet. Das sind praktisch gleich viele wie im Vormonat.
Im Werdenberg hat sich die Zahl der Stellensuchenden leicht erhöht, im Toggenburg sank sie deutlich. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

Im Werdenberg hat sich die Zahl der Stellensuchenden leicht erhöht, im Toggenburg sank sie deutlich. (Bild: Gaetan Bally/Keystone)

(PD) Gegenüber dem Vorjahresmonat, dem Januar 2018, waren im Januar diesen Jahres rund 500 Personen oder fünf Prozent weniger bei einem RAV registriert. Das meldet die Staatskanzlei St. Gallen. Die Zahl der stellensuchenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist gegenüber dem Vorjahr überdurchschnittlich zurückgegangen, um 9 Prozent. Die Abnahme bei den älteren Stellensuchenden ab 50 Jahren ist dagegen mit zwei Prozent deutlich schwächer.

Rückgang im Toggenburg, Zunahme im Werdenberg

Eine klar stärkere Abnahme als im kantonalen Mittel weist unter den Wahlkreisen das Toggenburg (671 Stellensuchende, 12,9 Prozent weniger als vor Jahresfrist) auf. Auch im Sarganserland hat die Zahl der Stellensuchenden überdurchschnittlich abgenommen. Eine leichte Zunahme verzeichnen dagegen das Rheintal und das Werdenberg (750 Stellensuchende, 0,3 Prozent mehr als im Januar 2018).

Deutliche Abnahme im Dienstleistungssektor

Im produzierenden Sektor ist die Zahl der Stellensuchenden in den letzten zwölf Monaten noch um 40 Personen zurückgegangen, das ist ein Prozent. Nach wie vor eine leicht überdurchschnittliche Abnahme verzeichnet der Maschinenbau, während in der metallverarbeitenden Industrie und im Baugewerbe Zunahmen zu beobachten sind. Bei den Dienstleistungen ist die Abnahme deutlich ausgeprägter. In den Finanzdienstleistungen ist die Zahl der Stellensuchenden im Jahresvergleich im Gegensatz zum Gesamtsektor gewachsen.

Im Januar des vergangenen Jahres hatten im Kanton fünf Betriebe für knapp 50 Mitarbeitende Kurzarbeit angemeldet, was seit vielen Jahren den tiefsten Wert darstellte. Aktuell liegt die Zahl der meldenden Betriebe bei zehn. Die Zahl der betroffenen Mitarbeitenden hat sich auf gut 600 erhöht, dieser Wert ist seit November 2018 stabil.

Der Anstieg hat damit zu tun, dass einige wenige Betriebe eine recht grosse Zahl an Mitarbeitenden gemeldet haben.

Stellenmeldeplicht schlägt sich auf Zahlen nieder

Der Bestand an den RAV gemeldeten offenen Stellen hat sich im Vorjahresvergleich fast verdreifacht, von knapp 800 Ende Januar 2018 auf aktuell über 2000. Davon unterstehen über die Hälfte der seit Juli 2018 geltenden Stellenmeldepflicht. Ein Teil davon, der sich aber nicht beziffern lässt, wäre allerdings ohnehin den RAV gemeldet worden, schreibt die Staatskanzlei weiter.

Gemäss Trend-Barometer der Fachstelle für Statistik ist in den kommenden Monaten damit zu rechnen, dass die Stellensuchendenzahlen gegenüber dem Vorjahr nur noch wenig zurückgehen.

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