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Die ARA Buchs bleibt noch lange eine Baustelle - in einer zweiten Etappe wird die Biologie ausgebaut

Erneuerung der Gas- und Faulungsanlage ist bald fertig, und schon steht der nächste Investitionsschub des Gemeinschaftswerks der Verbandsgemeinden Buchs, Sevelen und Grabs an.
Heini Schwendener
Grosse Bauvorhaben prägen das Bild der ARA Buchs des Abwasserverbandes Buchs-Sevelen-Grabs in den nächsten Jahren. Im Hintergrund ist die Baustelle der Faulungs- und Gasanlage zu sehen. (Bild: Heini Schwendener)

Grosse Bauvorhaben prägen das Bild der ARA Buchs des Abwasserverbandes Buchs-Sevelen-Grabs in den nächsten Jahren. Im Hintergrund ist die Baustelle der Faulungs- und Gasanlage zu sehen. (Bild: Heini Schwendener)

Bis zu 10 Millionen Liter Abwasser von Industrie, Gewerbebetrieben und Privathaushalten aus dem Verbandsgebiet Buchs, Sevelen und Grabs erreichen die ARA Buchs – und zwar pro Tag. Das bringt die Anlage zunehmend an ihre Grenzen. «Die Biologiebecken mit einem Fassungsvermögen von 4800 Kubikmetern reichen bei steigendem Bevölkerungswachstum nicht mehr aus, um die kohlenstoffhaltigen Verunreinigungen innert nützlicher Frist genügend abzubauen», sagt Alain Fischer, Geschäftsführer der ARA Buchs.

Letztmals wurde die Abwasserreinigungsanlage Buchs zwischen 1990 bis 1996 ausgebaut. Bereits vor Jahren haben die Verantwortlichen des Abwasserverbands Buchs-Sevelen-Grabs den künftigen Handlungsbedarf erkannt. In drei Ausbauetappen, die sich über mehrere Jahre erstrecken werden, sollen die grossen Herausforderungen der Zukunft angepackt werden.

Ausbauetappe 1 ist auf Kurs, Etappe 2 kommt vors Volk

Im Jahr 2018 haben die Bürger von Buchs, Sevelen und Grabs 13,6 Millionen Franken für den Neu- und den Umbau der Faulungs- und Gasanlage der ARA genehmigt. Dieses Bauvorhaben nimmt immer mehr Gestalt an. Die Faulungs- und Gasanlage entsteht neben dem Eingang zur ARA und ist mit seinen beachtlichen Ausmassen für Passanten gut sichtbar. «Die Arbeiten dieser ersten Etappe sind auf Kurs», sagt Alain Fischer, «Anfang 2020 sollte die Biogasproduktion in Betrieb genommen werden können, und bis Mitte 2020 sollte dieser Neu- und Umbau abgeschlossen sein.» Das Ende der Bauetappe 1, die Kapazitätssteigerung zur Herstellung von Biogas, ist also absehbar.

Die Biololgie ist aus Kapazitätsgründen «fällig»

Danach wird Etappe 2, der Ausbau der biologischen Reinigung, in Angriff genommen. Zur künftigen Leistungssteigerung der Biologie werden aktuell Versuche durchgeführt und verschiedene Varianten ausgearbeitet, um diese dem Verwaltungsrat und den Delegierten des Abwasserverbandes zu unterbreiten. Die ARA Buchs habe sich lange bewährt, doch nun sei die Biologie aus Kapazitätsgründen «fällig», sagt Fischer.

Der Investitionsbedarf für diese zweite Etappe wird wieder ein zweistelliger Millionenbetrag sein. Voraussichtlich 2020 werden die Bürgerschaften der drei Verbandsgemeinden darüber an der Urne abstimmen können. Vorgesehen wäre der Baustart für 2021. Es wird mit einer Bauzeit von etwa drei Jahren gerechnet. Eine dritte Ausbauetappe betrifft schliesslich das Thema «Elimination von Mikroverunreinigungen».

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