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Appenzell will im Gegensatz zu Wildhaus Jufa-Hotel

Das vor nicht allzu langer Zeit in Wildhaus-Alt St. Johann an der Urne gescheiterte Projekt eines Jufa-Hotels wird nun vielleicht im Appenzell realisiert.
So hätte die Südseite des Jufa-Hotels in Wildhaus ausgesehen. Nachdem das Projekt an der Volksabstimmung vom 15. April bachab geschickt wurde, liebäugelt der Herisauer SVP-Kantonsrat Ralf Menet nun mit der Idee, ein Jufa-Hotel nach Ausserrhoden zu bringen. (Visualisierung: Jufa)

So hätte die Südseite des Jufa-Hotels in Wildhaus ausgesehen. Nachdem das Projekt an der Volksabstimmung vom 15. April bachab geschickt wurde, liebäugelt der Herisauer SVP-Kantonsrat Ralf Menet nun mit der Idee, ein Jufa-Hotel nach Ausserrhoden zu bringen. (Visualisierung: Jufa)

Im ganzen Kanton Appenzell Ausserrhoden fehlt es an Übernachtungsmöglichkeiten, wie SVP-Kantonsrat Ralf Menet sagt. Neue, innovative Hotelprojekte, wie sie etwa im Ausland oder angrenzenden Umland zu finden seien, suche man vergebens.
Ein Hotel der österreichischen Jufa-Kette würde dem Kanton Appenzell Ausserrhoden zu neuem Aufschwung verhelfen, ist Ralf Menet überzeugt. Aus diesem Grund hat Menet im April eine Interpellation eingereicht, in welcher er den Regierungsrat beauftragt, die Chancen eines solchen Hotelprojektes für den Geschäfts- und Individualtourismus einerseits sowie für die wirtschaftliche Entwicklung einer Gemeinde anderseits zu beurteilen.

Anlass zur Interpellation gaben unter anderem die Bestrebungen zur Realisierung eines Jufa-Hotelprojektes im Toggenburg: Geplant war ein 21 Millionen teures Jufa-Erlebnishotel mit 70 Hotelzimmern und 200 Betten, Restaurant, Schwimmbad, Bowlingbahn und Mehrzweckgebäude in Wildhaus. Das Projekt, zu dessen Finanzierung die Gemeinde Wildhaus-Alt St. Johann einen Betrag von sieben Millionen Franken hätte beisteuern sollen, scheiterte an der Urne.

Den Gemeinden fehlen die Perspektiven

Dass in der Tourismusregion Toggenburg offenbar kein Interesse an einem Jufa-Hotel besteht, entmutigt Ralf Menet keineswegs. Im Gegenteil: «Durch den negativen Entscheid im Toggenburg könnten nun andere Standorte für ein Jufa-Erlebnishotel in der Ostschweiz möglich werden», sagt er. Ein familienfreundliches Jufa-Hotel wäre nicht nur in touristischer Hinsicht ein Mehrwert, sondern würde einer Gemeinde auch neue wirtschaftliche Möglichkeiten erschliessen. Zahlreiche Gemeinden in Ausserrhoden hätten Schwierigkeiten, sich im Wettbewerb zu behaupten, sagt er.

Es fehle an Perspektiven, um sich zu entwickeln. Ein Projekt wie das Jufa-Hotel wäre daher eine ideale Lösung, weil die Gemeinde von der öffentlich zugänglichen Infrastruktur – etwa dem Hallenbad oder dem Mehrzweckgebäude – profitieren würde. Dazu müsste sie aber, wie in Wildhaus, einen Betrag in der Höhe von rund sieben Millionen zur Finanzierung beisteuern. (cw)

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