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Theater der Heimatbühne Werdenberg: Eine Angelegenheit zum Verrücktwerden

Mit einem neuen Lustspiel feierte die Heimatbühne Werdenberg am Samstag im BZB Premiere. Den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern schien das Stück zu gefallen.
Hansruedi Rohrer
Hier trifft der Pfarrer (Roger Rutz) auf den «Handwerker» Stefan Witzig (Markus Saxer).
In der angespannten Situation der «verruckten Familie» tauchen hier auch noch Oma und Opa auf. (Bild: Bilder: Hansruedi Rohrer)
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Angelegenheit zum Verrücktwerden

Der Applaus am Schluss, und sogar ab und zu mittendrin, des Dreiakters «E verruckti Familie» zeugte davon, dass das Stück von Walter B. Pfaus und unter der Regie von Kaspar Vetsch (er spielt selber auch mit) gut angekommen ist. Vereinspräsident Johnny Eggenberger begrüsste die Premierengäste und freute sich, wieder einmal mit «seinen» Leuten eine volkstümliche Geschichte zu präsentieren, bei der einiges drunter und drüber geht. Er bedankte sich aber auch bei den Gönnern, Sponsoren und überhaupt bei den Freunden der Heimatbühne für die tolle Unterstützung.

Danach öffnete sich der Vorhang, die Souffleuse Claudia Greuter stieg in den Kasten und das Spiel begann. Für die Maske war Sandra Bernegger zuständig, für den Bühnenbau sorgte Martin Grässli und die Technik besorgte Claudio Kollegger. Ist es Zufall, dass in diesem verzwickt-witzigen Spiel die Familie auch noch Witzig heisst? Das Publikum unterhielt sich am Premierensamstag überaus gut, die Meinungen zum Stück fielen in der Pause und nach der Vorstellung entsprechend positiv aus.

Zu viel Engagement für die Kirchenrenovation

Es ist die gute Stube der Familie Witzig, in welcher sich das turbulente Geschehen abspielt. Vreni Witzig (Susanne Weiss) ist etwas zu besorgt und zu engagiert um die Finanzierung der Kirchenrenovation. Nicht nur, dass sie stets für eine grosszügige Kollekte besorgt ist und einen Basar organisiert, die Frau kümmert sich auch noch um die Predigt des Pfarrers (Roger Rutz). Da ist es kein Wunder, wenn die Familie dadurch zu kurz kommt. Die erwachsenen Kinder Alex (Kaspar Vetsch), Karin (Gabriela Fischer) und Ursi (Andrea Hürzeler) verkraften das zwar noch, heissen es aber nicht unbedingt gut. Und die Oma (Claudia Kressig) merkt nicht viel davon, weil sie alles wieder vergisst. Das nervt den Opa (Ewald Kressig), vor allem, wenn er ans Klassenreffen mit seiner Frau will und diese das passende Kleid nicht finden will. Doch Stefan Witzig (Markus Saxer) als Vrenis Mann leidet unter dem Ganzen, ausserdem ist er technisch völlig unbegabt. Als jedoch Carmen Roost (Sandra Bernegger), die beste Freundin von Vreni, wieder einmal auftaucht, beginnt das vermeintliche Unheil. Und wenn dann auch noch die nicht gerade beliebte Nachbarin Esther Wohlrabe (Jacqueline Schlegel) erscheint, ist das für die Entspannung der Situation nicht gerade förderlich. Bis der normale Alltag wieder einkehrt, braucht es einige Erklärungen.

Die Premierengäste wurden anschliessend ins Foyer zum Apéro und zu Gesprächen mit den Mitspielenden eingeladen, ehe wieder alle mit guter Laune zu den eigenen Familien entlassen wurden.

Hinweis
Die nächsten Aufführungen sind: Mehrzweckhalle Unterdorf, Grabs (Samstag, 20. und 27. Oktober, 20 Uhr, Sonntag, 28. Oktober, 14 Uhr); Mehrzweckhalle Bündt, Rüthi (Samstag, 10. November, 20 Uhr); Mehrzweckhalle Pradarossa, Oberschan (Samstag, 17. November, 20 Uhr).

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