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Anerkennung fürs Wohl der Kühe

Zur Förderung einer optimalen Haltung und natürlich für das Wohl des Viehs werden vorbildliche Betriebe mit dem Kuhsignal-Award ausgezeichnet. Diese Anerkennung wurde am Dienstag der Strafanstalt Saxerriet zuteil.
Heidy Beyeler
Freude herrscht bei der Übergabe des Kuhsignale-Awards: Ruedi Koller, Leiter Gutsbetrieb, Christian Manser und Magnus Kurath (von links). (Bild: Heidy Beyeler)

Freude herrscht bei der Übergabe des Kuhsignale-Awards: Ruedi Koller, Leiter Gutsbetrieb, Christian Manser und Magnus Kurath (von links). (Bild: Heidy Beyeler)

Der an der Olma als Präsentator der Rindviecher bestens bekannte Christian Manser, Fachstelle Rindvieh Landwirtschaftliches Zentrum St. Gallen und Mitglied der internationalen Fachjury zur Vergabe des Kuhsignale-Awards, überbrachte der Strafanstalt Saxerriet, den Kuhsignale-Award. Die Anerkennungsplakette durfte Magnus Kurath, Verantwortlicher Rindviehhaltung im Saxerriet, entgegennehmen. Mit den Worten «es gibt kein Preisgeld, dieses holt sich der Landwirt täglich im Stall selber ab mit seiner guten Arbeit» überreichte Manser die Plakette an Magnus Kurath. Diese Anerkennung wurde in der Schweiz bis heute erst 34 Landwirtschaftsbetrieben vergeben.

Zünftigen Schritt gemacht mit neuem Freilaufstall

Worum geht es bei dieser Auszeichnung? Wer Erfolg im Stall haben will, muss seine Kühe gut kennen und erkennen. Das heisst, er muss hören und sehen, was die Kuh «sagt», bzw. ausdrückt. Und das muss gelernt sein. 19 Punkte am Körper einer Kuh oder am Verhalten müssen regelmässig beobachtet werden.

Bei 65 Kühen, die Magnus Kurath im Auge behalten muss, ist das kein leichtes Unterfangen. Er muss im Freilaufstall jede einzelne Kuh kennen, um allfällige Veränderungen im Griff zu haben. Mit dem neuen, grossen, licht- und luftdurchfluteten Freilaufstall, hat der Gutsbetrieb Saxerriet einen zünftigen Schritt gemacht, um das Tierwohl auf hohem Niveau zu gewährleisten. Nach dem Motto, «wenn es den Kühen gut geht, freut sich der Bauer». Die Rindviehhaltung ist für Magnus Kurath eine Passion, wie man sie eher selten antrifft. Das ist die beste Voraussetzung für das Vieh. Er hat auch ein gutes Augenmerk bei Anzeichen von Veränderungen der Kuh; sei es im Verhalten gegenüber Artgenossinnen, beim Fressen oder beim Liegen auf den komfortablen Matratzen. Auch Körperhaltung, Beine, Klauen und Gelenke müssen immer wieder kontrolliert werden.

Von Milchkühen wird eine hohe Leistung erwartet

Aus dieser Optik betrachtet, ist es wichtig, dass an den landwirtschaftlichen Schulen immer wieder Kurse zur Erkennung der Kuhsignale angeboten werden. Wichtig ist das deshalb, weil von den Milchkühen auch eine hohe Leistung erwartet wird. «Und das funktioniert nur, wenn der Bauer die Signale erkennen und verstehen kann», sagt Christian Manser. So gesehen hat der Gutsbetrieb der Strafanstalt Saxerriet mit Kurath einen Mann, der offensichtlich «seine» Kühe gut versteht und somit die Auszeichnung auch verdient.

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