Der DTV Weite hat ambitionierte Ziele trotz starker Konkurrenz an Schweizer Meisterschaften

Der DTV Weite wird an den Team Aerobic Schweizer Meisterschaften versuchen, mit allen drei Gruppen den Final von Sonntagnachmittag zu erreichen. Doch dafür muss das Geübte perfekt umgesetzt werden, die Gegner turnen auf hohem Level.

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Die Teams des DTV Weite wollen hoch hinaus – die Konkurrenz ist aber stark. (Bild: Ursina Marti)

Die Teams des DTV Weite wollen hoch hinaus – die Konkurrenz ist aber stark. (Bild: Ursina Marti)

Der DTV Weite ist Stammgast an den Schweizer Meisterschaften Team Aerobic. Am Wochenende werden die Wartauerinnen in Frauenfeld in drei Kategorien vertreten sein. «Nun legt sich die Nervosität langsam. Ich kann wieder normal essen und freue mich. Wir haben super Trainings hinter uns und das beruhigt mich», äussert sich Trainerin Milica Pavicic. Das Aktivteam sei bereit, doch ein Einzug ins Finale könnte in diesem Jahr schwierig werden. «Nach der Turnfestsaison wissen wir, wo unsere Konkurrenz steht und es wird ein harter Kampf», so Pavicic weiter.

Punkto Akrobatik kann das Aktivteam mithalten

Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und auch Trainerkollegin Alessia Schönenberger schaut optimistisch in Richtung Titelkämpfe: «Zwar sind wir mental eher schwach und machen uns meist vor dem Auftritt unnötig Sorgen. Umso mehr wollen wir mit dem überzeugen, was wir können. Die Technik sitzt und auch akrobatisch können wir mithalten. Dies auch, weil einige von uns nebenbei noch in der Geräteriege sind», gibt Schönenberger Auskunft. Mit dem Formstand zeigt man sich zufrieden, obwohl mit dem Training auf die Schweizer Meisterschaften hin eher spät begonnen wurde. Doch alle Turnerinnen sind fleissig im Training erschienen, jedes einzelne Training wurde gut genutzt.

Nach drei Jahren ein zweiter Start als Paar

Nach drei Jahren wagen es die zwei Leiterinnen nochmals und kämpfen in der Sparte Paar mit. Alessia Schönenberger und Milica Pavicic traten bereits im Jahr 2015 als Paar an, mit dem Hauptaugenmerk, Spass zu haben. Zum Spass kam dann der Gewinn der Bronzemedaille dazu. Nun ist der Reiz wieder da, es zu probieren. «Wir sind spät dran. Dennoch wissen wir, was wir auf dem Kasten haben. Dasselbe, wie im Team anzutreten ist, es nicht, doch wir werden mehr als 100 Prozent geben», verspricht das Duo.

Die Schwierigkeit liegt darin, dass man zu zweit noch mehr überzeugen muss. «Auch im Team kann man sich nicht ver- stecken. Doch zu zweit muss man einfach glänzen», erklärt Pavicic. Gerade in der Sparte Paare sei die Konkurrenz massiv gut und für sie zähle darum auch in diesem Jahr, hingehen und dabei sein. Doch würde es wieder ein Podestplatz geben, würden sie bestimmt nicht Nein sagen.

Mit fünf neuen im Team Finaleinzug schaffen

Neun Jugendturnerinnen des DTV Weite sind bereit, um ihre Übung an den Schweizer Meisterschaften zu präsentieren. «Ziel ist der Finaleinzug», meint Trainerin Anja Freuler. Also wie im Vorjahr, als man am Ende den dritten Platz belegte. «Doch fünf Turnerinnen reisen zum ersten Mal an Schweizer Meisterschaften», gibt Freuler zu bedenken.

Die Mädchen, so ist zu vernehmen, haben fleissig geübt und unterstützen sich gegenseitig im Training, Dies mache es auch einfacher, die Nervosität zu bewältigen. «Wir werden nervöser sein, wenn wir am Feldrand stehen und unseren Schützlingen zusehen», sagt Trainerkollegin Katja Guntli. «Doch wir sind sehr stolz und freuen uns, wenn es endlich losgeht.» Obwohl die Mädchen gerne auch mal zurückhaltend sind, ist der Wille gross, um zu kämpfen. Und ein gesunder und guter Teamgeist mache das Ganze einfacher.