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Jürg Stricker möchte Sennwalder Gemeindepräsident werden und «am Wohnort etwas bewegen»

Vier Kandidierende buhlen um das Amt des Sennwalder Gemeindepräsidenten. Einer davon ist Jürg Stricker.
Corinne Hanselmann
Jürg Stricker möchte Gemeindepräsident werden.Bild: Corinne Hanselmann

Jürg Stricker möchte Gemeindepräsident werden.Bild: Corinne Hanselmann

Kürzlich hat die Gemeinde Sennwald die Wahlvorschläge für die Gemeindepräsident-Ersatzwahl am 17. November bekanntgegeben. Nebst Markus Inhelder sind dies Fabienne Bernegger-Hafner, Bertrand Hug und Jürg Stricker.

Jürg Stricker lebt seit 1993 in der Gemeinde. Der 54-Jährige ist seit bald 30 Jahren mit einer Sennwalderin verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Er sei auf einem Bauernhof in Mörschwil aufgewachsen, habe Mechaniker gelernt, anschliessend am NTB in Buchs studiert und sei so in der Region «hängengeblieben», erzählt Jürg Stricker im Gespräch mit dem W&O.

Nach NTB-Studium im Werdenberg geblieben

Nach dem NTB-Studium nahm er das Nachdiplomstudium zum Wirtschaftsingenieur STV in Angriff und arbeitete bei verschiedenen Arbeitgebern. Während zehn Jahren hatte er eine eigene Firma, die er dann verkaufte. Seit 15 Jahren arbeitet der Parteilose nun für die grösste Softwarefirma der Schweiz, die Abacus Research AG in Wittenbach, die ERP-Software für Firmen und Verwaltungen herstellt. Stricker ist dort Geschäftsführer der deutschen Gesellschaft und dadurch häufig im Ausland, «weg von Sennwald, weg von Freunden», wie er sagt.

«Das ist einer der Beweggründe für die Kandidatur. Gerne würde ich wieder mehr Zeit hier verbringen. Mich reizt die Aufgabe, an meinem Wohnort politisch etwas zu bewegen.»

Er führte vor 15 Jahren die Schulgemeinden zusammen

Jürg Stricker war schon einmal in einem politischen Amt auf Gemeindeebene tätig. Von 1997 bis 2004 gehörte er dem Schulrat der damaligen Oberstufenschulgemeinde Sennwald an und präsidierte sie von 2001 bis 2004. Während dieser Zeit leitete er das Projekt zur Zusammenführung der fünf Primarschulgemeinden und der Oberstufenschulgemeinde zur Schulgemeinde Sennwald. «Ich kenne dadurch die Besonderheiten der Gemeinde mit den fünf Dörfern, die ihren eigenen Charakter haben. Ich weiss aber auch, dass man mit Dialog und Kommunikation gemeinsame Wege finden kann», so Stricker. Bei der Neugründung der Schulgemeinde wurde ein Schulratspräsident im 60-Prozent-Pensum angestellt.

«Für mich kam das damals nicht in Frage, denn ich hatte meine Aufgaben bei der Abacus Research AG. Mittlerweile läuft die deutsche Gesellschaft und ich kann für mich etwas anderes ins Auge fassen.»

Nebst der politischen Erfahrung auf Gemeindeebene bringt Stricker grosse Führungserfahrung mit. Er führte Bereiche mit bis zu 100 Mitarbeitern.

«Die Industrie ist extrem wichtig für Sennwald»

Für die Zukunft der Gemeinde wäre es ihm wichtig, Infrastruktur wie etwa den benötigten Schulraum im Auge zu behalten. Weitere offene Themen seien die Raumplanung, wo man mit dem neuen Baureglement vernünftige Lösungen finden müsse. Weiter sei die Industrie extrem wichtig für Sennwald. «Dazu muss man Sorge tragen.» Betreffend Digitalisierung habe Sennwald Entwicklungspotenzial, etwa mit E-Rechnungen, so der IT-Fachmann.

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