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Am Abend der Standardsituationen schlägt der FC Gams den FC Triesen mit 5:3

Dem FC Gams gelingt ein wichtiger Sieg. Matchwinner ist Dominik Hardegger mit drei Toren.
Robert Kucera
Nino Marinello (links) zieht ab und bringt den FC Gams auf 1:2 heran. (Bild: Robert Kucera)

Nino Marinello (links) zieht ab und bringt den FC Gams auf 1:2 heran. (Bild: Robert Kucera)

Von der ersten Spielminute weg machte der FC Gams im Auswärtsspiel beim FC Triesen klar, dass der Sieger der Partie nur aus dem Werdenberg kommen kann. Der Gast brillierte mit Ballbesitz, rasch vorgetragenen Angriffen, druckvollen Phasen. Nur mit dem Toreschiessen haperet es – und mit dem Verteidigen bei gegnerischen Standardsituationen: Das 1:0 für das Heimteam fiel nach einem Eckball, im Anschluss an einen Freistoss das 2:0.

«Wir standen zu weit weg von den Gegenspielern»,

so die Analyse von Gams-Spieler Dominik Hardegger.

«Aber egal was passiert, Gams bleibt dran. Wir haben Biss, Moral, der Glaube an den Sieg verlieren wir nie», nennt Hardegger die Vorzüge des Aufsteigers. Mit diesen sahen sich die Liechtensteiner in der Folge konfrontiert – und mussten feststellen, dass auch der FC Gams die Standards beherrscht. Nach einem Eckball schaffte Nino Marinello mit einem strammen Schuss den Anschluss.

Copy-Paste beim Freistoss, schon war das Spiel gedreht

Noch vor der Pause fand dann die Dominik-Hardegger-Show statt. Mit seinem Freistoss von Strafraumnähe aus traf er haargenau ins Eck zum 2:2. Nur vier Minuten später durfte er aus fast der derselben Position erneut zum Freistoss Anlauf nehmen. Sein Schuss ging in dieselbe Ecke, via Innenpfosten liess der Ball das Netz erzittern – und die Gamser Spieler über die verdiente Führung jubeln.

Dominik Hardegger (Mitte) durfte sich gleich drei Mal von den Mitspielern als Torschütze feiern lassen. (Bild: Robert Kucera)

Dominik Hardegger (Mitte) durfte sich gleich drei Mal von den Mitspielern als Torschütze feiern lassen. (Bild: Robert Kucera)

Zwei Tore mit Ansage, wie Hardegger nach der Partie erklärt: «Wir haben diese Freistösse am Vortag noch geübt. Es ist nicht schlecht aufgegangen», sagt er gut gelaunt. Weit weniger gefiel ihm die Tatsache, dass man erst drei Tore erzielen muss, um endlich die Führung zu bewerkstelligen.

«Wir brauchen wohl immer erst eins an den Kopf, ehe es funktioniert. Doch das war in der Vergangenheit auch schon so.»

Nach fünf Toren aus Standardsituationen änderte sich das Bild in der zweiten Halbzeit grundlegend. Es fielen drei weitere Treffer – alle aus dem Spiel heraus. Die Gäste liessen aber nie Zweifel über den Sieger aufkommen, auch wenn Triesen nach Hardeggers drittem Tor noch einmal auf 3:4 heran kam. Gams hatte Ball, Gegner und Partie meist unter Kontrolle. Die schlechte Chancenverwertung verhinderte eine frühere Entscheidung in dieser Partie.

Mit einem herrlichen Solo von der Mittellinie aus sorgte schliesslich Michael Giger für das Endergebnis. Diese Aktion zeigte auf: In dieser Liga reicht eine gute Teamleistung allein nicht immer für drei Punkte aus. Es braucht auch Einzelaktionen wie jene von Giger oder die zwei Freistosstore von Hardegger.

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