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Altersheim wird Casa Sevellun

Am Sonntag wurde das Geheimnis gelüftet. Die Verantwortlichen der Gemeinde verkündeten den zukünftigen Namen des neuen Betagtenheims im Büelriet.
Bianca Helbling
Claudia Billet, Annemarie Ammann, Andrea Fischlmayr und Roland Ledergerber (von links) bei der Präsentation. (Bild: Bianca Helbling)

Claudia Billet, Annemarie Ammann, Andrea Fischlmayr und Roland Ledergerber (von links) bei der Präsentation. (Bild: Bianca Helbling)

Das Altersheim Gärbi in Sevelen ist in die Jahre gekommen. Trotz des einladenden Charmes, den das schmucke Holzhaus mit seinen roten Fensterläden versprüht, erfüllt es die zeitgemässen Anforderungen nicht mehr. Bereits von 1986–1988 wurde es einmal renoviert und durch einen Anbau vergrössert. Nun plant die Gemeinde Sevelen einen kompletten Neubau. Das Betagtenheim Büelriet soll den 28 Bewohnern ein neues Zuhause und rund 30 Angestellten einen modernen Arbeitsplatz bieten.

Im Rahmen des jährlichen Sommerfestes der Institution wurde der neue Name am Sonntag feierlich präsentiert. Nach einem Gottesdienst, den die Teilnehmer im Freien geniessen durften, begrüsste Gemeindepräsident Roland Ledergerber die Bewohner im idyllischen Garten des Altersheims und informierte sie über die bisherigen Entwicklungen.

Wettbewerb zur Namensfindung

Vorausgegangen der Namensgebung war eine lange Planungsphase. Bereits im Februar 2017 wurde ein Architekturbüro mit dem Auftrag zur Entwicklung eines neuen Seniorendomizils betraut. Wegen Differenzen folgte im Jahr darauf eine erneute Vergabe an ein anderes Unternehmen, womit der Prozess seinen Lauf nehmen konnte. Als Letztes sollten gestern Abend die Posten des Bauingenieurs und des Bauleiters vergeben werden. Im kommenden Frühling wird dann nach Erarbeitung des Bauprojekts der Baukreditantrag gestellt und hoffentlich, so Ledergerber, an der Bürgerversammlung angenommen. «Ich bin sehr optimistisch. Obwohl wir ein Jahr verloren haben, kommt das Unterfangen vorwärts, und wenn alles glatt läuft, können wir im Herbst 2019 mit dem Bau beginnen.»

Daraufhin erteilte er Claudia Billet das Wort. Die Seveler Gemeinderätin und Präsidentin der Alterskommission verriet, auf welchem Weg der neue Name entstanden ist. «Wir haben lange überlegt, wie der Neubau heissen soll. Uns war es wichtig, dass der Begriff Heim darin nicht vorkommt.» Lange hätte die Altersheimkommission beratschlagt, bis schliesslich die Idee des Wettbewerbs aufgekommen sei. Auf die Ausschreibung trafen verschiedenste Vorschläge ein, bis schliesslich der Begriff «Casa Sevellun» auserkoren worden ist. Der siegreiche Namensvorschlag stammt von Annemarie Ammann, Pflegedienst- und Hauswirtschaftsleitung, und Andrea Fischlmayr. Letztere hat seit drei Monaten die Gesamtleitung des Altersheims Gärbi inne und blickt positiv in die Zukunft. «Mir gefällt es hier sehr gut, ich habe mich eingelebt und freue mich auf das Vorhaben.» Das lateinische Wort «Sevellun» kommt übrigens nicht von ungefähr. Dies war die erste Bezeichnung für den Ort Sevelen. Der klangvolle Taufname stammt aus dem Jahre 1208, als Papst Innozenz III. dem Kloster Churwalden den Besitz eines Hofes im heutigen Sevelen bestätigte. Der treffende Bezug zur Vergangenheit und die Wertschätzung dessen gefallen den Bewohnern bestimmt ebenso sehr wie dereinst ihr neues Daheim.

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