Allen Anträgen der Behörden von Buchs, Wartau, Gams und Wildhaus-Alt St. Johann wurde zugestimmt

Wegen der Coronamassnahmen fanden die Bürgerversammlungen dieses Jahr als Urnenabstimmungen statt. In vier Gemeinden gaben die Geschäfte im Vorfeld keinen Diskussionsstoff ab.

Heini Schwendener
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Biefliche Abstimmung statt Bürgerversammlung: Die Coronakrise hinterlässt ihre Spuren in der Politik.

Biefliche Abstimmung statt Bürgerversammlung: Die Coronakrise hinterlässt ihre Spuren in der Politik.

Bild: Ralph Ribi

In Buchs wurden die Jahresrechnung und der Antrag über die Verwendung des Reingewinns mit 1831 Ja gegen 115 Nein genehmigt. 1843 Stimmberechtigte hiessen die Jahresrechnung des EW Buchs gut, 105 waren dagegen. Die Stimmbeteiligung in Buchs betrug rund 31 Prozent.

Hohe Stimmbeteiligung in Wartau

In Wartau nutzten rund 39 Prozent der Stimmberechtigten die briefliche Stimmabgabe. 1040 Ja gegen 114 Nein gab es zur Jahresrechnung 2019. Das Budget 2020 und der Steuerfuss wurden mit 819 gegen 306 Stimmen angenommen, bei einer Stimmbeteiligung von 39 Prozent.

733 Gamserinnen und Gamser sagten Ja zur Jahresrechnung 2019, 36 stimmten Nein. Mit 706 Ja- gegen 77 Nein-Stimmen wurde das Budget 2020 mit Steuerplan genehmigt, bei einer Stimmbeteiligung von rund 36 Prozent.

Die Bürgerschaft von Wildhaus-Alt St.Johann genehmigte gestern an der Urne die Jahresrechnung 2019: 609 Ja- standen 39 Nein-Stimmen gegenüber. Ebenfalls genehmigt wurde der Antrag, den Ertragsüberschuss der politischen Gemeinde von 2023307 Franken in die Ausgleichsreserve einzulegen. Die Stimmbeteiligung in der Toggenburger Gemeinde betrug 35,6 Prozent.